Aktualisiert 21.11.2016 20:08

In Zürich regnete es Nötli«Ich habe über 600 Franken gesammelt»

Ein deutscher Finanzberater liess über Mittag rund 7500 Franken über dem Helvetiaplatz regnen. Damit will er auf Menschen in Armut aufmerksam machen.

von
wed

Die Banknoten kommen geflogen ... (Video: Tages-Anzeiger)

7500 Franken verschenkte der deutsche Finanzberater Joachim Ackva am Montagmittag auf dem Helvetiaplatz in Zürich. Ackva machte zuvor bereits ähnliche Aktionen in deutschen Städten: «Dort war jedes Mal Volksfeststimmung», sagte er vor der Aktion gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Das Geld komme zudem komplett aus seinem Privatvermögen.

In Zürich haben sich am Montagmittag jedoch lediglich rund 50 Personen auf dem Helvetiaplatz versammelt. Diese waren aber besonders glücklich über den Geldregen: «Heute Morgen habe ich noch Geld gesucht, um essen zu können – jetzt habe ich über 600 Franken gesammelt», sagte ein strahlender Mann mit einem Bündel Geldnoten in den Händen. Es sei ganz klar ein Geschenk Gottes. Was aber mit der Aktion bewirkt werden soll, weiss er nicht.

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Keine schlechte Ausbeute: Dieser Mann hat einen dreistelligen Betrag gesammelt.

Keine schlechte Ausbeute: Dieser Mann hat einen dreistelligen Betrag gesammelt.

Keystone/Ennio Leanza
In Zürich haben sich am Montagmittag rund 50 Personen auf dem Helvetiaplatz versammelt.

In Zürich haben sich am Montagmittag rund 50 Personen auf dem Helvetiaplatz versammelt.

Keystone/Ennio Leanza
«Heute Morgen habe ich noch Geld gesucht, um essen zu können - jetzt habe ich über 600 Franken gesammelt», sagte ein strahlender Mann mit einem Bündel Geldnoten in den Händen.

«Heute Morgen habe ich noch Geld gesucht, um essen zu können - jetzt habe ich über 600 Franken gesammelt», sagte ein strahlender Mann mit einem Bündel Geldnoten in den Händen.

Keystone/Ennio Leanza

Aktion gegen Armut

Mit diesem Geldregen will Ackva darauf aufmerksam machen, dass weiterhin mehrere Hundert Millionen Menschen in Armut leben. Und dies, obwohl der Wohlstand neue Rekordwerte erreicht: «Uns fällt auf, dass viele gar nicht wissen, dass es eine Aktion wie Global Goals überhaupt gibt», sagt Ackva. Jeder Bürger soll gemäss seiner Vorstellung freiwillig ein Tausendstel seines Vermögens auf ein Weltkonto einzahlen, das bei den Vereinten Nationen angesiedelt ist.

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