Aktualisiert 23.01.2015 10:46

Walter am Tag 7

«Ich habe viele Gönner, vor allem Weiber»

Am siebten Tag ruhte Gott. Nicht aber Dschungel-Walter. Er musste erneut zu einer Prüfung antraben und offenbarte dabei seine Womanizer-Qualitäten.

von
lme
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Am siebten Tag durfte wieder Walter zur Dschunprüfung antreten. In «Teufels Küche» musste er Gammelfleisch schleppen.

Am siebten Tag durfte wieder Walter zur Dschunprüfung antreten. In «Teufels Küche» musste er Gammelfleisch schleppen.

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Schon vor der Prüfung macht Walter klar: «Ich will Dschungelkönig werden!»

Schon vor der Prüfung macht Walter klar: «Ich will Dschungelkönig werden!»

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Aber zuerst musste er in verschiedenen Schränken den Schlüssel zum Ekel-Container suchen.

Aber zuerst musste er in verschiedenen Schränken den Schlüssel zum Ekel-Container suchen.

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Wer bibelkundig ist, der weiss, dass Gott am siebten Tag ruhen durfte. Diese christliche Regel findet im Dschungelcamp keine Anwendung. Nachdem gestern Tanja daran glauben musste (Zitat: «Irgendwas krabbelt in meinem Po»), durfte heute wieder Walter zur Dschungelprüfung antraben.

Der Name seiner Aufgabe: «Teufels Küche». Walter wird zur Küchenhilfe und muss faulende und stinkende Fleischabfälle aus Behältern fischen und mit blossen Händen auf eine Waage tragen. Für 8,2 Kilogramm gibt es einen Stern. Für 90 Kilogramm gäbe es maximal elf Sterne. Für diese Ekelaufgabe hat Walter sieben Minuten Zeit.

«Ich will Dschungelkönig werden!»

Walter hüpft munter und mit Kriegsbemalung aus dem Camp zum Prüfungsort, wo er schon vom Moderations-Duo Hartwich/Zietlow erwartet wird. Sonja: «Walter, endlich haben wir dich mal für uns alleine. Aber man muss schon sagen: du schon wieder! Der heimliche Dschungelkönig.» Walter: «Will ich werden, ja.» Sonja Zietlow: «Wer hätte das gedacht?» Walter: «Ich schon, denn ich gehe nicht in den Dschungel, wenn ich nicht Dschungelkönig werden will. Ich will Dschungelkönig werden!»

Nachdem das mit dem König geklärt wäre, spricht Sonja Zietlow ein weiteres wichtiges Thema an: «Sind die anderen ein bisschen neidisch, dass du immer in die Prüfungen gewählt wirst?» Walter: «Aurelio vielleicht. Ich finde es aber grossartig. Ich habe viele Gönner, vor allem Weiber.» Sonja Zietlow: «So, ein Womanizer?» Walter: «Ja, plötzlich. Macht vielleicht das Alter.»

Walter, der blinde, lahme Fisch

In sieben verschiedenen Küchenmöbeln sucht Walter verzweifelt nach einem Schlüssel. Die verschiedenen Viecher (Kröten, Schlammkrabben, Skorpione und Babykrokodile) sind nicht sein grösstes Problem. «Ich kann kaum etwas sehen, weil ich blind bin. Wo ist denn der Schlüssel? Ich hätte mir eine Brille aufsetzen sollen», jammert der Moderator.

Walter fischt im Trüben und findet nach und nach die gesuchten Schlüssel. Damit kann er die Container mit den Fleischabfällen öffnen und den Inhalt auf die Waage tragen. Der Wannabe-Dschungelkönig versagt komplett: Immer wieder verliert er das Fleisch und läuft langsam wie eine Riesenschildkröte. Verzweifelt sucht er die Schuld überall, nur nicht bei sich. «Ich kann nicht schneller laufen, ich habe vier Venenoperationen hinter mit.» Resultat des Jammerspiels: ein einziger Stern. Das juckt Walter wenig: «Dann habe ich ja immerhin was zu essen», sagt er und trottet zurück ins Camp.

Reisphobie und ein Tränenmeer

Das Essen ist bei den anderen Kandidaten derweil das Hauptthema. Vor allem Angelina Heger kann sich nicht mit dem Hauptnahrungsmittel anfreunden. «Ich finde, der Reis schmeckt wie Kotze. Der ist so wie Risotto – und ich hasse Risotto.» Boyband-Benjamin kann es nicht mehr hören: «Die Angelina ist ja noch jung. Die ist daran gewöhnt zu sagen, das esse ich nicht, wenn ich das nicht mag – jetzt hat sie hier ein Problem.»

Angelinas Probleme verblassen schlagartig, als sich Rolfe mit intimen Geständnissen offenbart. «Meine Mutter ist an einer Lungenembolie am 3. Januar gestorben und mein Vater hat sich sterben lassen. Er wollte nicht mehr ohne seine Frau leben.» Ob so viel trauriger Offenbarung liegen sich daraufhin Jörn Schlönvoigt, Angelina und Rolfe in den Armen. Nur Patricia Blanco bleibt kühl: «Tja, ich habe eine Schwester, mit der habe ich gar keinen Kontakt und mit meinem Vater auch nicht.»

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