«Ich hatte ein gutes Gefühl – leider nur für 37 Sekunden»
Aktualisiert

«Ich hatte ein gutes Gefühl – leider nur für 37 Sekunden»

Eldin Jakupovic musste bei seinem GC-Comeback bereits nach
37 Sekunden hinter sich greifen. Von einer GC-Krise will der 22-Jährige dennoch nichts wissen.

Eldin Jakupovic, haben Sie jemals so ein schnelles Gegengoal kassiert?

Eldin Jakupovic: Nein, das ist mir noch nie passiert. Eigentlich hatten wir uns für das Derby viel vorgenommen und ich hatte ein gutes Gefühl. Leider nur während den ersten 37 Sekunden.

0:4 gegen den FCZ ist eine bittere Klatsche.

Nach dem Spiel war ich dementsprechend sauer. Ich bin ein schlechter Verlierer, sogar wenn ich meiner Freundin auf der Playstation unterliege. Aber als ich das Spiel nochmals anschaute, merkte ich, dass wir nicht so schlecht gespielt hatten.

Wie beurteilen Sie Ihr Meisterschafts-Debüt?

Einige Abschläge waren unsauber und einmal hatte ich eine Flanke unterlaufen. Bei den Gegentoren gab es wenig zu halten. Aber ich will ja auch die so genannten Unhaltbaren parieren.

Der Vorsprung auf Schlusslicht St.Gallen beträgt noch einen Punkt. Steckt GC in der Krise?

Auf die Tabelle müssen wir nach erst neun Spieltagen nicht schauen. Wir stecken in keiner Krise. Aus den Spielen gegen St.Gallen und YB sind sechs Punkte drin. Wir müssen weiter arbeiten, – der Teamgeist ist intakt.

Wie können Sie mit Ihrer internationalen Erfahrung den Mitspielern helfen?

Ich habe noch Halsschmerzen vom Rufen. Klar versuche ich, mich einzubringen, aber als Leader fühle ich mich nicht.

Michael Wegmann

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