Jessica Biel: «Ich hatte eine tolle Zeit in der Schweiz»
Aktualisiert

Jessica Biel«Ich hatte eine tolle Zeit in der Schweiz»

In der Kinoverfilmung der 80er Jahre Kultserie «The A-Team» spielt Newcomer Sharlto Copley (District 9) das verrückte Pilotengenie Murdock.

von
Simon Perroulaz

Er und seine Kollegen werden unerbittlich von der schönen Jessica Biel (Easy Virtue) gejagt. 20 Minuten traf die beiden zum Interview.

Jessica Biel: Wie erlebten Sie als einzige Frau die Dreharbeiten (Video) zwischen so vielen Machos?

Jessica Biel: Das war grossartig und hat mir sehr gefallen. Die einzige Frau zu sein, macht Spass, besonders wenn die Männer so professionell, nett und lustig sind. Ich spiele gerne starke Figuren, die in einer Männerwelt bestehen müssen. Das ist immer eine gute Herausforderung.

Haben Sie eigentlich ein Lieblingsmitglied des A-Teams (Video)?

Biel: Lieblingsmitglied? Hmm... Ja, Joe (Carnahan, Regisseur) ist mein Lieblingsmitglied. Er ist das fünfte, unausgesprochene, geheime Mitglied…. Oh, Entschuldigung und Murdock natürlich (lacht).

Sharlto Copley, sie spielen das verrückte Fluggenie Murdock (Video). Was für eine Erfahrung war das für Sie?

Sharlto Copley: Eine ziemlich verrückte. Eine Figur zu spielen, die keine echten Grenzen besitzt, bereitet viel Vergnügen. Besonders durch die Art, wie Regisseur Joe Carnahan mich Murdock spielen liess. Innerhalb bestimmter Grenzen durfte ich viel improvisieren und verschiedene Dinge in unterschiedlichen Aufnahmen ausprobieren. Man wusste nie, was dabei rauskommen würde. Wie die Szene in der Psychiatrie. Jedes Mal wenn die anderen hereinkamen, habe ich etwas anderes gemacht und gewartet, was passiert. Bei dieser Rolle existieren keine Grenzen und das machte mir viel Freude.

Wäre die US-Armee wie im Film tatsächlich eine Option für Sie?

Biel: Nein, ich habe nicht darüber nachgedacht. Aber mir gefällt die Idee, dass man in manchen Ländern für ein oder zwei Jahre zum Militär muss. Diese Erfahrung zu machen, erscheint mir interessant.

Copley: In Südafrika wechselte gerade die Regierung, als ich im Alter für die Armee war. Ich wäre unter dem alten Regime nicht zum Militär gegangen. Ich denke nicht, dass ich unter irgendwelchen Umständen zur Armee gehen würde, da ich generell dagegen bin, Menschen in den Kopf zu schiessen. Aber die Armee hat auch Gutes zu bieten: Selbstdisziplin, sportliches Training und der Umgang mit Waffen, der mir eigentlich gefallen würde. Aber was die Armee als Ganzes repräsentiert, stört mich etwas.

In der Schweiz leisten wir den Militärdienst in Etappen. Waren Sie schon einmal in der Schweiz?

Biel: Ja, es ist unglaublich, ein wirklich wunderschöner Ort. Ich verbrachte einige Zeit in Verbier, was wirklich wundervoll ist. Ich hatte eine tolle Zeit in der Schweiz und liebte es dort zu sein.

Copley: Zählt auch, dass ich ein Schweizer Armeemesser habe? Nein, ich will wirklich mal hingehen. In meinem Kopf besteht dieses Bild vom perfekten Land, die Schweiz ist in meiner Vorstellung perfekt.

Biel: So geht es mir auch.

Copley: Ist sie perfekt? Offensichtlich ist nichts wirklich perfekt. Wenn ich wirklich hingehe, werden vielleicht meine Träume zerstört (lacht).

«The A-Team» startet am 12. August in den Deutschschweizer Kinos.

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