23.07.2020 13:25

Andrea All In

«Ich hatte in kürzester Zeit einen intensiven Orgasmus»

Nach der Skepsis folgt der Höhepunkt. Der Womanizer wird als das wahre Wunder der weiblichen Masturbation gefeiert – ich habe ihn getestet und muss sagen: zu Recht.

von
Andrea Burri
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Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri testet das aktuelle Wunder-Sextoy: Den Womanizer.

Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri testet das aktuelle Wunder-Sextoy: Den Womanizer.

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«Ich wusste nur durch Erfahrungsberichte über das Gerät Bescheid, also musste ich diese Wissenslücke schliessen», so Burri.

«Ich wusste nur durch Erfahrungsberichte über das Gerät Bescheid, also musste ich diese Wissenslücke schliessen», so Burri.

Screenshot/Amorana.ch 
«An einem regnerischen Sonntag lege ich mit meinem aufgeladenen und desinfizierten Spielzeug los. Die Handhabung ist intuitiv: Ich führe den vibrierenden Arm ein und platziere die saugende Öffnung auf meiner Klitoris.»

«An einem regnerischen Sonntag lege ich mit meinem aufgeladenen und desinfizierten Spielzeug los. Die Handhabung ist intuitiv: Ich führe den vibrierenden Arm ein und platziere die saugende Öffnung auf meiner Klitoris.»

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Darum gehts

  • Der Womanizer ist derzeit eines der begehrtesten Sextoys.
  • Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri will wissen, ob der Auflegevibrator zur Klitorisstimmulation tatsächlich hält, was er verspricht.
  • Sie macht den Selbsttest – und ist von der «Pleasure Air Technology» positiv überrascht.

Womanizer hier, Womanizer da. Im Sextoy-Himmel führt derzeit kein Weg am deutschen Erfolgsprodukt vorbei. Da scheint es mir ein wenig peinlich, dass ich als Sexualwissenschaftlerin lediglich anhand von Erfahrungsberichten über das Gerät Bescheid weiss. Diese Wissenslücke muss ich natürlich schliessen, und so besorge ich mir mein eigenes Exemplar. Ich entscheide mich für den Womanizer Duo, der Vagina und Klitoris gleichzeitig stimuliert.

An einem regnerischen Sonntag lege ich mit meinem aufgeladenen und desinfizierten Spielzeug los. Die Handhabung ist intuitiv: Ich führe den vibrierenden Arm ein und platziere die saugende Öffnung auf meiner Klitoris. Sofort beginnt der Womanizer zu brummen, und ich spüre die sanften Druckwellen der «Pleasure Air Technology».

Es ist weder mit Oralsex zu vergleichen noch mit den anderen Vibratoren, die ich habe. Das «Saugen» stimuliert zumindest bei mir die Klitoris viel gezielter und angenehmer als die reine Vibration. Der Vibratorarm in meiner Vagina fühlt sich grösser an als gedacht, was aber durchaus angenehm ist. Ich spiele ein wenig mit den verschiedenen Intensitätsstufen, was man für den Arm und die saugende Öffnung getrennt machen kann.

Die «Pleasure Air Technology» hat bei mir voll reingehauen

Irgendwann hab ich dann die für mich richtige Frequenz gefunden und von da an dauert es nur noch etwa eine Minute, bis ich bereits ganz unerwartet den erlösenden und wirklich intensiven Orgasmus erlebe. Ich bin echt perplex und begeistert und kann gar nicht richtig glauben, dass es so gut funktioniert hat. Und deswegen tue ich es gleich nochmals. Der Orgasmus fühlt sich zumindest bei mir einiges intensiver an, als wenn ich mich rein manuell befriedige. Die Kombi von vaginaler und klitoraler Stimulation funktioniert wirklich einwandfrei und durch die verschiedenen Stufeneinstellungen kann man tatsächlich gezielt dort mehr Stimulation einfordern, wo man es braucht.

Fazit: Die Verpackung des Toys kommt sehr edel daher und das Gerät selbst sieht zwar aus wie ein Haartrockner, ist aber qualitativ hochwertig. Ich finde es toll, dass das Spielzeug schwarz ist und mal nicht pink und einem Delphin nachempfunden. Die gleichzeitige Stimulation von Klitoris und G-Punkt und die «Pleasure Air Technology» hat zumindest bei mir voll reingehauen! Übrigens ist der Womanizer Duo wasserfest und kann so auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwendet werden.

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27 Kommentare
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Susi

24.07.2020, 15:05

Super, weil viel zu oft wird der Harndrang mit dem Orgasmus verwechselt. So schön.

L.

24.07.2020, 14:45

Aaaaah schnügel..

Wale

24.07.2020, 14:23

Ist ja alles gut und recht, aber was fehlt, ist der innige Hautkontakt mit einem Partner.