Aktualisiert 11.05.2017 11:39

Frieda und Fabio im Interview«Ich hatte mit Männern eigentlich abgeschlossen»

Ihre Liebe ist mindestens so gross wie die Walliser Berge. Und bald wollen sie heiraten. So ticken Ex-Bachelorette Frieda Hodel und ihr Schatz Fabio Zerzuben.

von
Yves Schott

Der Walliser Dialekt machts nicht einfacher: Warum Frieda lernen muss, zuzuhören. (Video: Alice Grosjean)

Frieda und Fabio, wie glücklich seid ihr auf einer Skala von 1 bis 10?

(Beide unisono): Tausend.

Ihr plant eure Hochzeit. Die Vorgeschichte ist ziemlich speziell.

Frieda: Wir haben uns am 30. Dezember 2016 in Zermatt verlobt. In einer wunderschönen Location, auf fast 4000 Metern Höhe. Wir flogen im Helikopter. Dann kam die Frage aller Fragen. Ich dachte, ich fliege das Matterhorn hinab.

Wie habt ihr euch eigentlich kennen gelernt?

Fabio: Das war im Dezember 2015. Frieda arbeitete in Zermatt, sie ging am Abend mit Freunden essen. Ich war auch dabei. Wir haben uns getroffen und dann allmählich begonnen, uns ineinander zu verlieben.

Frieda: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt mit Männern eigentlich abgeschlossen. Ich dachte: «Was da in Zürich rumläuft, ist nichts für mich.» Ich wollte mich auf meine Arbeit konzentrieren. Beim Abendessen sassen wir uns gegenüber und haben schnell gemerkt, dass wir ähnliche Interessen haben.

Fabio: Wir haben über Sport, Ernährung, Spotify und andere Dinge gesprochen. Es hat schnell mal Klick gemacht.

Frieda: Wir konnten gar nicht mehr aufhören. Am nächsten Tag spürte ich etwas im Herzen und im Bauch. Es fühlte sich richtig gut an, diesen Menschen kennengelernt zu haben. Ich war sehr gut gelaunt, als ich wieder nach Zürich reiste.

Wie ging es weiter?

Fabio: Ich lud sie nach Zermatt auf ein Fondue ein. Sie sagte Ja. Kurz darauf planten wir ein Wochenende in Zürich. Es war schnell mal klar, dass wir Gefühle füreinander hatten.

Frieda: Das erste Date war in Zürich. Ein Zmittag in einer Seebeiz, ganz einfach gehalten. Seit anderthalb Jahren pendeln wir jetzt quasi hin und her. Wir sehen uns am Wochenende oder auch unter der Woche.

Die Distanz scheint für euch kein Problem zu sein.

Fabio: Wichtig in einer Fernbeziehung ist, dass man miteinander kommuniziert. Und es braucht eine gute Planung. Auch wenn das unromantisch klingt.

Frieda: Es ist teilweise wirklich so, dass wir uns am Sonntagabend an einen Tisch setzen und uns fragen, wie es die nächsten drei Monate aussieht.

Das klingt alles wunderbar harmonisch. Gibt es gar keine Reibereien?

Frieda: Genau diese Frage stelle ich mir auch immer. Aber ich habe wirklich den perfekten Partner an meiner Seite. Ich sage immer, als temperamentvoller Mensch bin ich das Feuer und Fabio das Cheminée …

Fabio: Wir ergänzen uns wirklich sehr gut. Wir reden viel miteinander und haben stets Spass zusammen.

Wie sieht es mit den kleinen, täglichen Aufmerksamkeiten aus?

Frieda: Es ist seine Art, die ihn auszeichnet. Die Wärme, die er mir gibt. Er sagt mir sehr oft, wie sehr er mich liebt.

Also keine Blumen für Frieda?!

Fabio: Jeder Mensch lebt die Liebe anders. Blumen bringen ja nichts, wenn der Partner das nicht mag.

Auf den Malediven wart ihr gerade – und schon bald stehen Flitterwochen an.

Fabio: Wir tasten jetzt mal die Welt ab. Schauen, wo wir noch nicht waren und was uns reizt.

Frieda: Wir überlegen uns, ob wir nochmals Badeferien machen sollen. Vielleicht mal eine Safari oder in meine Heimat nach Südamerika.

Fabio: Oder ein City-Hopping in Asien: Hongkong, Tokio, Peking …

Frieda: Zuerst regeln wir mal die Hochzeit, dann schauen wir weiter.

Fabio: Solange ich mit der Frau neben mir weitergehe, ist es wunderschön.

Was Fabio an Frieda so umwerfend findet und ob die beiden schon Nachwuchs planen, sehen Sie im Video!

Ich oder Du: Frieda Hodel und ihr Schatz

Video: 20 Minuten

Wer kocht besser? Und wer fährt besser Auto? Hier erfahren Sie es! (Video: Alice Grosjean)

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