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Delfin-Rettung«Ich hatte nicht viel Hoffnung»

Ein namibischer Kajaker findet auf dem Heimweg vom Training einen leblosen Delfin am Strand. Dann tut er, was man eigentlich nicht tun sollte.

von
mec

Der Kajaker Naude Dreyer hat den jugendlichen, männlichen Heaviside-Delfin am Strand der Pelican Point Halbinsel in Walvis Bay, Namibia gefunden. Das korrekte Verhalten wäre gewesen, einen Tierarzt beizuziehen, weil Meeressäuger, die gesund sind, sehr selten stranden. Einen Tierarzt an einen einsamen Strand in Namibia zu bestellen, hätte aber Tage gedauert, bis dahin wäre das Tier verendet.

So hat sich Dreyer entschlossen, das Jungtier, das keine sichtbaren Verletzungen aufgezeigt hat, ins Wasser zurückzutragen. «Ich hatte nicht viel Hoffnung, aber kaum war er im Wasser und hat begriffen, wo er ist, ist er losgezischt wie aus der Pistole geschossen.» Der Mann ist dann später an den Strand zurückgekehrt; der Delfin ist nicht wieder gestrandet.

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