19-Jährige tot: «Ich hörte einen lauten Knall und ein Schreien»
Aktualisiert

19-Jährige tot«Ich hörte einen lauten Knall und ein Schreien»

In Dietlikon ereignete sich ein schwerer Unfall zwischen einem Lastwagen und einer Velofahrerin. Die 19-Jährige starb noch auf der Unfallstelle.

von
mon
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In Dietlikon ZH kam es am Dienstagvormittag zu einem schweren Unfall.

In Dietlikon ZH kam es am Dienstagvormittag zu einem schweren Unfall.

Als ein 53-jähriger Lastwagenfahrer abbiegen wollte, kam es zu einer Kollision mit einer 19-jährigen Velofahrerin.

Als ein 53-jähriger Lastwagenfahrer abbiegen wollte, kam es zu einer Kollision mit einer 19-jährigen Velofahrerin.

Leser-Reporter
Die junge Velofahrerin erlitt dabei derart schwere Verletzungen, dass sie noch auf der Unfallstelle gestorben ist.

Die junge Velofahrerin erlitt dabei derart schwere Verletzungen, dass sie noch auf der Unfallstelle gestorben ist.

Leser-Reporter

«Ich hörte auf einmal einen lauten Knall und dann ein Schreien», sagt eine Leser-Reporterin über den tragischen Unfall am Dienstagvormittag auf der Neuen Winterthurerstrasse von Brüttisellen in Richtung Wallisellen. «Als ich mich umdrehte, sah ich das Opfer unter dem Lastwagen liegen und ahnte schon das Schlimmste.» Ein 53-jähriger Mann hatte mit seinem Lastwagen beim Abbiegen in die Bahnhofstrasse Richtung Zentrum Dietlikon eine junge Velofahrerin erfasst und tödlich verletzt. Trotz sofortiger Erstversorgung verstarb die 19-Jährige noch auf der Unfallstelle.

«Die Autofahrer sind hier viel zu schnell unterwegs»

«Es ist wirklich tragisch», so die geschockte Frau. «An dieser Kreuzung haben die Fussgänger wie auch die Autofahrer gleichzeitig grün. Wahrscheinlich befand sich die junge Frau einfach im toten Winkel.» Sie selber wohne in der Nähe und kenne die Kreuzung gut: «Wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin, dann schaue ich doppelt und dreifach.» Viele würden viel zu schnell fahren und wären beim Abbiegen zu wenig aufmerksam. «Ich halte da immer Augenkontakt mit den Fahrern.»

Dass die Kreuzung nicht ungefährlich ist, bestätigt auch ein anderer Leser-Reporter. Der Mann wohnt und arbeitet ebenfalls in der Nähe: «Immer wieder kommt es hier zu Unfällen. Vor ein paar Jahren wurde ein Kind auf dem Fussgängerstreifen überfahren.» Es sei aber auch kein Wunder: «Die Autofahrer fahren auf der Hauptstrasse teilweise deutlich schneller als die erlaubten 60 km/h.» Es wäre dringend nötig, dass sich etwas ändert, so der Anwohner.

Noch auf der Unfallstelle verstorben

Bei der Kantonspolizei Zürich bestätigt man den Unfall. Die genaue Unfallursache sowie der Unfallhergang werden durch die Kantonspolizei Zürich, zusammen mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland untersucht. Die Neue Winterthurerstrasse musste wegen des Unfalls für mehrere Stunden gesperrt werden.

Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich in Verbindung zu setzen.

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