Rentner-Ehepaar überfallen: «Ich hörte meine Frau schreien und wusste nicht, wies weitergeht»
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Rentner-Ehepaar überfallen«Ich hörte meine Frau schreien und wusste nicht, wies weitergeht»

Das Renter-Ehepaar Stieger aus Safenwil AG wurde am Samstag von drei Tätern überfallen. Rudolf Stieger erzählt, wie er und seine Frau den Vorfall erlebt haben.

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Traumatisches Erlebnis: Rudolf Stieger (84) und seine Frau wurden von drei Unbekannten überfallen.

Traumatisches Erlebnis: Rudolf Stieger (84) und seine Frau wurden von drei Unbekannten überfallen.

Screenshot Tele M1
Als einer der drei Täter an der Tür klingelte, wollte Stieger das vermeintliche Päckli entgegennehmen. «Da drückten sie mich ins WC rein und begannen, mir die Hände zusammenzubinden», erzählt der 84-Jährige.

Als einer der drei Täter an der Tür klingelte, wollte Stieger das vermeintliche Päckli entgegennehmen. «Da drückten sie mich ins WC rein und begannen, mir die Hände zusammenzubinden», erzählt der 84-Jährige.

Screenshot Tele M1
«Nachdem sie mich gefesselt hatten, steckten sie mich da rein», sagt der Pensionär und zeigt in den Heizungsraum im Keller des Hauses.

«Nachdem sie mich gefesselt hatten, steckten sie mich da rein», sagt der Pensionär und zeigt in den Heizungsraum im Keller des Hauses.

Screenshot Tele M1

Darum gehts

  • Das Rentner-Ehepaar Stieger wurde am Samstagmorgen in Safenwil AG überfallen.

  • Rudolf Stieger erzählt, wie er den brutalen Überfall erlebt hat.

  • Die Täter sind nach wie vor flüchtig.

In Safenwil AG wurde am Samstagmorgen ein Rentner-Ehepaar überfallen. Die Täter nahmen Bargeld und Wertgegenstände an sich und konnten flüchten. Gegenüber Tele M1 schildert der Geschädigte Rudolf Stieger, wie er und seine Frau den Vorfall erlebt haben.

Als einer der drei Täter an der Tür klingelte, wollte Stieger das vermeintliche Päckli entgegennehmen. «Da drückten sie mich ins WC rein und begannen, mir die Hände zusammenzubinden», erzählt der 84-Jährige. Bei den ersten beiden Fesselversuchen habe er sich lösen können, zu dritt hätten sie ihn dann aber «bodigen» können. Weil die Täter ihn bäuchlings gegen die Schüssel pressten, habe er sich die Rippen gequetscht.

«Ich konnte weder rufen noch mich bewegen»

«Nachdem sie mich gefesselt hatten, steckten sie mich da rein», sagt der Pensionär und zeigt in den Heizungsraum im Keller des Hauses. Gut 20 Minuten habe er dort gesessen, während sich die Täter an seiner Frau zu schaffen machten. «Ich hörte ich sie oben schreien und wusste nicht, wies weitergeht. Ich konnte weder rufen noch mich bewegen», so Stieger, dem nicht nur die Hände, sondern auch die Beine gefesselt und der Kopf mit verbunden wurde. Seine Frau, die beim Überfall einen Fingerbruch erlitt, befreite Rudolf Stieger schliesslich, nachdem die Täter geflüchtet waren.

Die Polizei fahndet nun nach den Tätern. Sie sind zwischen 20- und 25-jährig und eher klein gewachsen. Einer von ihnen sprach gebrochen Deutsch.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

(sul)

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