Aktualisiert 27.01.2011 17:54

Einer wie Beni«Ich kann das Hirn abschalten und reden»

Der St. Galler Jaan Schaller (31) ist bei der Castingshow «Einer wie Beni» des Schweizer Sportfernsehens (SSF) dabei. Im Interview verrät er sein Erfolgsgeheimnis.

von
Sascha Schmid
Jaan Schaller freut sich auf die Zeit bei "Einer wie Beni".

Jaan Schaller freut sich auf die Zeit bei "Einer wie Beni".

Jaan Schaller, wieso bist du der nächste Beni?

Schaller: Weil ich das Hirn abschalten und drauflosreden kann. Dabei kommt sogar etwas raus, was die Zuschauer verstehen, auch wenn es nicht immer Sinn macht. Bei den Hörern von ­Toxic.fm, wo ich mit Lukas Bollhalder die Spiele des FC St. Gallen kommentiere, kommt es jedenfalls an.

Auf Toxic.fm redet ihr, wie euch der Schnabel gewachsen ist. Musst du bei SSF braver sein?

Natürlich kann ich nicht so ausfällig werden. Auf Toxic.fm haben wir ja schon jedes Fluchwort benutzt, das es gibt. Am Anfang war ich bei SSF zu brav, bis ich gemerkt habe, dass es besser ankommt, wenn ich frech und ironisch bin.

Wenn du gewinnst, kannst du Spiele der Challenge League kommentieren. Interessiert die überhaupt jemanden?

Offenbar schon. Und das Niveau in der Challenge League ist nicht so viel schlechter als in der Super League. Auch dort sind die Spiele manchmal zum Gähnen und man muss die Leute 90 Minuten anderweitig unterhalten.

Wünschst du dir nun, dass dein FC St. Gallen absteigt?

Aus rein egoistischen Gründen würde ich mich über einen Abstieg freuen. Aber ich sehe den FCSG lieber in der Champions als in der Challenge League.

Was hältst du von Beni Thurnheer?

Für mich ist er ein Idol. Ihm hört man einfach zu. Als ich mich vor sechs Jahren bei ­Toxic.fm bewarb, schrieb ich auch in die Bewerbung: Ich will der Nachfolger von Beni Thurnheer werden.

Die erste Folge von «Einer wie Beni Thurnheer» wird am 6. Februar um 20 Uhr auf SSF ausgestrahlt.

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