Wayne Rooney: «Ich kann die Euro nicht alleine gewinnen»
Aktualisiert

Wayne Rooney«Ich kann die Euro nicht alleine gewinnen»

Im dritten EM-Spiel der Engländer darf Wayne Rooney endlich auf den Platz. Die Erwartungen an den Stürmer sind riesig – auch wenn er an Grossanlässen nicht immer überzeugen konnte.

von
fbu

Endlich ist es so weit: Wayne Rooney darf an der EM ins Geschehen eingreifen. Englands Superstürmer war gezwungen, die ersten beiden Partien der «Three Lions» von der Tribüne aus zu verfolgen, weil er zwei Spielsperren nach einer Roten Karte im Qualifikationsspiel gegen Montenegro absitzen musste.

Der englische Coach Roy Hodgson hat den Einsatz von Rooney bereits bestätigt. Vier Punkte haben die Engländer nach den beiden ersten Partien auf dem Konto. Die Erwartungen auf der Insel sind dementsprechend gross – insbesondere an Rooney. Als 18-Jähriger hatte er England an der EM 2004 mit vier Toren in vier Spielen ins Viertelfinale geschossen. Danach war allerdings aufgrund einer Verletzung Schluss.

Bei der WM 2006 ging er als grosser Hoffnungsträger angeschlagen ins Turnier, konnte den Erwartungen aber nicht gerecht werden. Rooney sah beim Aus im Viertelfinale gegen Portugal die Rote Karte. Vier Jahre später war bereits im Achtelfinale Endstation – 1:4 lautete das klare Verdikt gegen Deutschland. Vor allem 2010 enttäuschte Rooney. Doch nun glaubt der Stürmer, dass er bereit ist: «Mein letztes Tor an einer EM- oder WM-Endrunde habe ich 2004 geschossen. Ich war seither nie gut genug. Aber ich glaube, ich bin inzwischen ein besserer Spieler und zu mehr fähig.» Ausserdem habe er nun sein Temperament im Griff, versprach er.

Ist der Superstürmer bereit?

Die Geschichte Rooneys an Grossanlässen lässt die englische Zeitung «The Independent» vor dessen ersten Einsatz eine Frage in den Raum stellen: «Ist Rooney dieses Mal bereit, den Beweis seiner Grösse zu liefern?» Dies wird sich noch zeigen. Der Stürmer versucht im Vorfeld seiner ersten Partie aber schon mal etwas Druck von seinen Schultern zu nehmen: «Ich kann die EM nicht alleine gewinnen», sagte er gegenüber der «Daily Mail».

Der Superstar hat mit Theo Walcott und Danny Welbeck schliesslich auch Konkurrenz gekriegt. Der 26-Jährige findet das aber eigentlich gut: «Natürlich erhöht das den Druck auf mich. Aber es ist doch gut, Konkurrenz zu haben und ich weiss, dass ich mein Bestes geben muss, um ins Team zu kommen und dort auch zu bleiben», erklärte Rooney demütig, «das ist doch super für die Mannschaft.» Toll wäre für das Team von Roy Hodgson aber vor allem, wenn es gegen die Ukraine mindestens ein Unentschieden schafft. Denn dann stehen die Three Lions im EM-Viertelfinal und Rooney kann in weiteren Spielen sein Können beweisen.

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