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Über Aluminium wird viel Unsinn erzählt. Dabei ist Alu ein echter Wertstoff!

von
CP

Die Recycling-Show mit Carmela (Video: Herr Fuchs).

Der Ruf der Getränkedose ist heute nicht so gut, wie sie es verdient hätte – die Aludose ist für viele ein Sinnbild für Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung. Was ist dran an diesem Bild? Ist Aluminium als Werkstoff per se abzulehnen, weil es für seine Herstellung und Verarbeitung viel Energie benötigt? Und: Stimmt es, dass Aludosen auf der Weide Kühe töten können?

Fakt ist: Aluminium-Recycling hat punkto Ökobilanz einen Spitzenplatz. Das erneute Einschmelzen verbraucht nur gerade fünf Prozent der Energie, die zur Erstherstellung notwendig ist. Hinzu kommt, dass Alu immer wieder rezykliert und neu verwendet werden kann – ohne Qualitätsverlust. Sprich: Auch wenn die Erstherstellung von Aluminium vergleichsweise viel Energie verbraucht, so relativiert sich dies mit jedem Recycling. Wer Aluminium sammelt, hält diesen Kreislauf aufrecht.

Auch die primäre Herstellung von Aluminium wird ständig verbessert. So konnte in den letzten Jahren der Energieverbrauch pro Kilogramm Aluminium um 38% auf 13 kWh gesenkt werden. Zudem erfolgt die Stromversorgung der Aluminiumhütten in Europa zu über 80% auf der Basis von Wasserkraft, der meistgenutzten erneuerbaren Energiequelle.

Durch seine Eigenschaften trägt Aluminium erheblich zum Energiesparen bei. So ermöglicht es im Fahrzeugbau leichtere und damit sparsamere Autos. Oder: Lebensmittel in Aluminiumverpackungen benötigen für den Transport weniger Platz und Gewicht als in anderen Verpackungen – so wird Kraftstoff gespart.

Sind Aludosen gefährlich? Vor einigen Jahren berichteten verschiedene Medien, dass Kühe durch – von der Mähmaschine zerhackte – Aludosen gestorben sind. In der Regel sind aber nicht zerkleinerte Aludosen, sondern Nägel oder Drähte das Problem. Sie können die Magenwand perforieren. Im «Schweizer Bauer» vom 12. März 2016 sagte Adrian Steiner, Leiter Nutztierklinik in der Universität Bern: «Aluminiumteile sind zu weich, als dass sie im Kuhmagen Schaden anrichten können. Sie können die Magenwand nicht perforieren und werden somit in den Vormägen der Kuh verdrückt.» Trotzdem gehören leere Aludosen in die

Sammelcontainer und nie auf Viehweiden! Denn es ist ein Werkstoff, der von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Swiss Recycling erstellt.

Richtig entsorgen

In die Sammelcontainer der Gemeinden gehören alle Produkte, die mit dem Alu-Recycling-

Signet gekennzeichnet sind. Das sind zum Beispiel Getränkedosen, Tierfutterschalen oder

Senftuben. Für Aludosen gibt es zusätzliche Sammelbehälter, etwa an Bahnhöfen und in

Schulen. Nespresso-Kapseln werden separat gesammelt.

Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Swiss Recycling erstellt.

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