Kilchberg-Sieger Damian Ott - «Ich konnte zwischen dem Geld und einem Rind wählen»
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Kilchberg-Sieger Damian Ott«Ich konnte zwischen dem Geld und einem Rind wählen»

Damian Ott gewann gemeinsam mit seinem Verbands-Kollegen Samuel Giger und dem Berner Fabian Staudenmann den Kilchberg-Schwinget. 20 Minuten gab der 21-jährige Ott ein Siegerinterview.

von
Adrian Hunziker

Ott holt sich mit einer zehn den Kilchberg-Sieg.

SRF

Darum gehts

  • Der Aufsteiger der Saison, Damian Ott, gewann auch den Kilchberg-Schwinget.

  • Der 21-Jährige hat 20 Minuten ein Siegerinterview gegeben.

  • Ott schaut bereits auf die nächste Saison voraus.

Wie sind Sie mit Ihrer Leistung von Samstag zufrieden?

Es ist sehr schön, durfte ich heute auf dem Siegerpodest stehen. Die Leistung war sehr gut, ich hatte einige strenge Gänge. Es ist schön, dass es sich am Abend auszahlte.

Sie waren statistisch gesehen der beste Schwinger, haben nur einen Gang gestellt und fünf gewonnen. Was bedeutet das Ihnen?

Das ist sicher auf dem Papier etwas Schönes, wenn man sieht, dass man einen mehr gewonnen hat als die anderen zwei. Aber letztlich war Sämi Giger im Schlussgang und gewann diesen. Wäre es andersrum gewesen, hätte es auch ganz anders rauskommen können. So bin ich rundum zufrieden.

Wie wichtig ist es Ihnen, dass Sie und Sämi Giger als Nordostschweizer gemeinsam mit einem Berner zuoberst standen?

Ja, das ist sehr schön, dass wir da zu zweit auftrumpfen. Wir haben uns das gewünscht, wir wollten erreichen, dass ein Nordostschweizer gewinnt, das war unser Ziel. Wir wussten, dass wir das erreichen können und dass es nun gleich zwei sind, das ist umso schöner. Dass noch ein Berner dabei ist, freut uns aber auch. Klar will man den Sieg heimbringen, aber wenn da noch einer mehr dabei ist, spielt das eigentlich keine Rolle. Ich mag es Fabian Staudenmann auch sehr gönnen. Er ist ein super Typ, ein guter Schwinger, er schwingt sehr attraktiv und vor allem auch sehr stark.

Was haben Sie sich als Sieger beim Gabentempel ausgewählt?

Ich bin ja als 1b klassiert, da ist der Lebendpreis gesetzt, ich durfte ein Rind aussuchen oder das Geld. Eine Treichel und ein Bild gab es als Andenken noch dazu. Ich hab das Geld genommen (lacht).

Zu Beginn der Woche sprachen wir zusammen, da war der Titel kein Thema, nun sind Sie Sieger. Was ist anders als bei unserem ersten Gespräch?

Ja, was ist anders? Das ist schwierig zu sagen. Das dauert wohl noch einen Moment, bis ich alles habe sacken lassen können. Am Sonntag realisier ich dann wohl mehr, was ich da am Samstag erreicht habe.

Sie waren bereits der Aufsteiger der Saison vor dem Kilchberger – jetzt umso mehr. Was liegt nun für Sie drin im kommenden Jahr, mit dem Eidgenössischen in Pratteln (Baselbiet)?

Das Eidgenössische ist sicher wieder das grosse Ziel, wir wollen da gut abschliessen. Wir werden nun über den gesamten Winter gut trainieren. Wir geben Gas, wie stets zuvor. Denn wir wollen besser werden, wir wollen immer besser werden. Was dann nächstes Jahr rauskommt, sehen wir im Frühling und über die ganze Saison verteilt.

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