Carlos Leal: «Ich liebe Schweizerdeutsch»
Aktualisiert

Carlos Leal«Ich liebe Schweizerdeutsch»

Für den Film «Sennentuntschi» drehte Carlos Leal (39) wieder in der Schweiz – und sogar auf Mundart.

von
Aurelia Forrer

Ihre Figur Martin spricht Schweizerdeutsch. War es schwierig?

Carlos Leal: Nein, ich liebe es. Ich lernte die Sprache ein bisschen in der Schule.

Wie war es für Sie, wieder in der Schweiz zu drehen?

Wunderschön. Ich habe in den Alpen Orte entdeckt, die ich nicht kannte. Ich wusste nicht, dass es solche Landschaften in der Schweiz überhaupt gibt.

Und wie war die Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Steiner?

Er ist ein Babyheart mit erwachsenem Spirit, das ist gut. Zudem ist Michi sehr präzise und weiss, was er will. Für einen Schauspieler ist das aber nicht immer einfach.

Zuvor haben Sie mit Pedro Almodóvar gedreht.

Das war verrückt, obwohl ich nur einen Tag mit ihm verbrachte und eine sehr kleine Rolle spielte. Seine Art ist einfach grossartig. Hoffentlich wird mein Part nicht rausgeschnitten.

Sie wohnen in Madrid. Können Sie noch unerkannt auf die Strasse gehen?

Nein, aber das Gute ist, dass die Leute einen Schauspieler, der einen Bösewicht spielt, weniger gern ansprechen.

In der Schweiz wurden Sie als Frontmann von Sens Unik bekannt. Haben Sie wieder Musikpläne?

Momentan ist es mein Ziel, ein europäischer Schauspieler zu werden. Für ein Album habe ich keine Zeit.

Sie wurden auch erst gerade Vater.

Ein Kind zu haben, ist nicht so eine grosse Umstellung. Ich schlafe einfach ein bisschen weniger, gehe früher ins Bett und das Herz schlägt schneller.

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