Roger Federer: «Ich liess ihn die Fehler machen»

Aktualisiert

Roger Federer«Ich liess ihn die Fehler machen»

Roger Federer steht in Key Biscayne in den Achtelfinals. Vor der Partie gegen den unbekannten Taylor Dent sagt der Schweizer, wieso er es mag, bei schweren Bedingungen zu spielen.

von
Reto Fehr

«Es war ein gutes Spiel für mich. Obwohl die Bedingungen schwer waren. Der Wind, die feuchte Luft und der Regen, das macht es nicht einfach. Es war vor allem auch mental eine Herausforderung», so Federer gegenüber der ATP nach seinem mühelosen Sieg gegen Nicolas Kiefer. Er spiele gerne bei solchen Bedingungen. «Man muss cleverer spielen als normal. Man kann nicht einfach nur den Ball schlagen, sondern muss den Wind mit einberechnen», so die Weltnummer 2.

Nobody als Achtelfinal-Gegner

Das Spiel gegen Kiefer lief nach seinen Wünschen. «Mein erster Service war gut, und ich beging wenige Fehler. Ich liess ihn rennen und die Fehler machen», so der 27-Jährige selbstbewusst. Die nächste Aufgabe wird für Federer interessant. Der Qualifikant Taylor Dent ist nach Rückenproblemen wieder auf der Tour. Der Amerikaner war 2005 die Weltnummer 21, fiel danach aber durch Verletzungen weit zurück und grüsst momentan nur von ATP-Platz 467. «Ich habe in meinen zehn Jahren auf der Tour noch nie gegen ihn gespielt. Er hat auf dem Weg in die Achtelfinals gute Gegner ausgeschaltet», so Federer über seinen nächsten Gegner.

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