Aktualisiert 04.04.2020 14:08

Corona-Fragebogen

«Ich mache mir Sorgen um meine Grosseltern»

Heute mit Fussballer Silvan Sidler (21), Linksverteidiger beim FC Luzern.

von
ete
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Raoul Petretta, Fussball:«Mir bricht es das Herz zu sehen, welch schwere Zeiten Italienerinnen und Italiener derzeit durchmachen.»

Raoul Petretta, Fussball:«Mir bricht es das Herz zu sehen, welch schwere Zeiten Italienerinnen und Italiener derzeit durchmachen.»

epa/Katia Christodoulou
Stefanie Vögele, Tennis:«Ich habe im Januar am Flughafen in Hongkong zum ersten Mal etwas über das Virus gelesen. Ich hätte aber niemals gedacht, dass es so schnell zu uns kommt und zwei Monate später alles lahmlegt.»

Stefanie Vögele, Tennis:«Ich habe im Januar am Flughafen in Hongkong zum ersten Mal etwas über das Virus gelesen. Ich hätte aber niemals gedacht, dass es so schnell zu uns kommt und zwei Monate später alles lahmlegt.»

FreshFocus/urs Lindt
Thomas Bickel, Fussball:«Zurzeit lassen sich Dinge tun, für die man sich sonst keine oder wenig Zeit genommen hat, wie zum Beispiel Kochen oder Lesen.»

Thomas Bickel, Fussball:«Zurzeit lassen sich Dinge tun, für die man sich sonst keine oder wenig Zeit genommen hat, wie zum Beispiel Kochen oder Lesen.»

Keystone/Ennio Leanza

Wie sehr macht Ihnen das Coronavirus Angst?

Um mich habe ich keine Angst. Ich mache mir mehr Sorgen um meine Grosseltern und Personen die ich kenne, die zu den Risikopatienten gehören.

Welchen Einfluss hat die aktuelle Lage auf Ihren Alltag

Ich verbringe nun mehr Zeit zuhause und meine Tagesstruktur ist nicht mehr so abwechslungsreich wie zuvor.

Halten Sie sich an die Verordnungen des BAG?

Ja natürlich. Jeder trägt eine grosse Verantwortung für die Gesellschaft, damit diese Zeit möglichst schnell vorbei geht.

Wie trainieren Sie derzeit?

Zuhause und in den umliegenden Wäldern gehe ich joggen.

Für welche Tätigkeiten gehen Sie noch aus dem Haus?

Wenn ich im Wald trainiere und um den Einkauf zu erledigen.

Wie verbringen Sie in diesen Tagen Ihre Freizeit?

Ich verbringe meine Freizeit mit meiner Freundin, meinem Trainingsprogramm, Kochen, Lesen, mit Gesellschaftsspielen und vor dem Fernseher.

Welche Corona-Challenge haben Sie bereits ausprobiert?

Keine.

Was fehlt Ihnen derzeit am meisten?

Das Fussballspielen und dass ich meine Freizeit selber gestalten kann. Man merkt in dieser Zeit noch mehr, was für ein Privileg und welche Möglichkeiten wir in der Schweiz haben.

Haben Sie wegen der Corona-Krise Existenzängste?

Nein, die habe ich nicht.

Wie schöpfen Sie in solchen Zeiten Zuversicht?

Ich denke immer daran, dass alles ein Ende hat. In solchen Zeiten braucht man viel Geduld, Disziplin - und wie schon erwähnt - Zuversicht.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn die Verbote aufgehoben werden?

Wieder Fussball spielen zu dürfen, mich endlich wieder in der Stadt frei zu bewegen und etwas leckeres Essen zu gehen.

Welche Botschaft haben Sie an Ihre Fans?

Ich wünsche allen viel Kraft und Gesundheit. Ich hoffe, dass diese Zeit möglichst schnell vorbeigeht und der Alltag wieder einkehrt.

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