Teamkollegen gratulieren: «Ich mag den Pürebüeb»

Aktualisiert

Teamkollegen gratulieren«Ich mag den Pürebüeb»

Lauberhorn-Sieger Beat Feuz ist im Schweizer Team äusserst beliebt. Der 24-jährige Emmentaler erhält von seinen Teamkollegen nur lobende Worte zu hören.

von
Peter Berger

Beat Feuz gewinnt die Lauberhornabfahrt auf souveräne Art und Weise. Nach Carlo Janka 2010 ist der 24-jährige Emmentaler der zweitjüngste Schweizer Sieger auf der längsten Abfahrtsstrecke der Welt. Feuz' Teamkollegen sind vom Erfolg beindruckt.

Silvan Zurbriggen (30)

«Sensationell. Es macht Spass ihm zuzuschauen. Ich mag seine Art. Er ist direkt und bodenständig, ein Pürebüeb (Bauernsohn). Ich schätze das sehr an ihm. Er ist einfach ein flotter Siech.»

Ambrosi Hoffmann (34)

«Beat flog fast das Lauberhorn herunter. Als ich seine Fahrt sah, bekam ich fast Hühnerhaut. Ich mag ihm den Sieg gönnen.»

Siegerehrung Superkombination Wengen

Carlo Janka (25)

«Beat hat es gut gemacht und uns allen gezeigt, wie man hier fahren könnte. Bei ihm sieht man derzeit: Wenn es läuft, dann läuft es. Er muss nicht viel studieren und bringt auch mit der Startnummer 16 eine solche Fahrt runter.»

Patrick Küng (28)

«Ich mag Beat den Sieg gönnen. Er musste wegen seiner Verletzungen schon genug oft unten durch. Der Lauberhorn-Sieg ist für ihn sicher die Krönung dieser Saison.»

Didier Cuche (37)

«Ich freue mich für das Schweizer Publikum, dass Beat in Wengen zuoberst steht. Er reitet derzeit auf einer Mega-Erfolgswelle. Und wenn man da oben ist, fällt alles leicht.»

Marc Gisin (23)

«Ich habe Beat gesagt, er sei ein geiler Siech. Der Bursche ist 24 Jahre alt und gewinnt das Lauberhorn. Das ist sensationell. Er befindet sich in einer Superform. Es verwundert mich nicht, dass er wieder so einen Lauf zeigte. Er ist ein Riesentalent, an ihm werden wir noch viele Jahre Freude habe. Ich hoffe, dass ich ihm auch noch das eine oder andere Mal Paroli bieten kann.»

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