Die Nanny der Jackson-Kinder: «Ich musste ihm mehrmals den Magen auspumpen»
Aktualisiert

Die Nanny der Jackson-Kinder«Ich musste ihm mehrmals den Magen auspumpen»

Kindermädchen Grace Rwaramba war die langjährige Nanny der Kinder des King of Pop. Nun verrät sie das erste Mal haarsträubende Details aus dem Leben von Michael Jackson.

Laut der deutschen Zeitung «Bild», die Rwaramba aus einem Video-Interview mit der Journalistin Daphne Barak zitiert, sagte die 42-Jährige: «Ich musste ihm mehrmals den Magen auspumpen.» Das habe daran gelegen, dass der Star verschiedene Medikamente miteinander gemixt habe und gleichzeitig zu wenig Nahrung zu sich genommen habe.

Sie sorgte sich so ernsthaft um das Wohl der Kinder, dass sie auch schon mal ein Besuchsverbot gegen Jackson aussprach: «Eine Zeit lang war es so schlimm, dass ich ihm nicht erlaubt habe, seine Kinder zu sehen», so Rwaramba weiter.

Bis Dezember 2008 arbeitete Rwaramba für Jackson. Der Sänger und das Kindermädchen kannten sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits seit 17 Jahren. 12 Jahre arbeitete Rwaramba als Kindermädchen für die Kinder Prince Michael I. (12), Paris (11) und Prince Michael II. (7).

Die Nanny, die sich zum Zeitpunkt von Jacksons Tod in London aufhielt, ist derzeit wieder in Los Angeles. Die Polizei will sie in Zusammenhang mit der Medikamentensucht des King of Pop als Zeugin befragen.

Finanz-Chaos und geldgieriges Umfeld

Rwaramba erlebte Jackson als Person, die «keine Ahnung von Geld» hatte. Von dem Geld für ein Konzert in Japan, das über eine Million Dollar einbrachte, sah der Künstler angeblich nur gerade mal 200 000 Dollar. Im April musste sie mit ihrer eigenen Kreditkarte Luftballons für Paris' Geburtstagsparty kaufen, wie «Bild» berichtet. Grossverdiener Jackson sei pleite gewesen.

Wenn Jackson Geld hatte, stopfte er es laut Rwaramba in schwarze Müllsäcke oder legte es in dem Miethaus in Los Angeles unter den Teppich. Gleich am Freitag um sieben Uhr morgens, wenige Stunden nach dem Tod des Popstars, habe Katherine Jackson sie angerufen, um zu erfahren, wo das Geld sei. Wahrscheinlich habe sie Angst gehabt, es könnte in falsche Hände geraten.

Die Nanny soll über den frühen Anruf schockiert gewesen sein: «Ich habe dann gesagt, sie sollten in den Mülltüten und unter dem Teppich suchen. Ich konnte es nicht glauben. Sie hatten Michael erst wenige Stunden zuvor verloren und schon rief einer an und wollte wissen, wo das Geld ist», zitiert «Bild» das Kindermädchen.

(tom)

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