Nach Schlägerei : «Ich musste mich mit der Shisha verteidigen»
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Nach Schlägerei «Ich musste mich mit der Shisha verteidigen»

Während der Party Sundayz kam es im Quai 61 zu einer wüsten Schlägerei. Nun redet der Zürcher, der eine Shisha warf.

von
20M

Die Schlägerei im Seerestaurant Quai 61 sorgte am Montag für Schlagzeilen.

Fliegende Shishas und fliegende Fäuste: Bei einer Party im Zürcher Seerestaurant Quai 61 kam es vergangenen Sonntag zu wilden Szenen. Auf einem Video ist zu sehen, wie mehrere Männer sich gegenseitig wegstossen und schlagen. Es flogen Flaschen und Shishas.

Nun erzählt der Mann, der die Wasserpfeife warf, seine Version der Schlägerei dem «Blick»: Er habe mit sieben Kolleginnen und vier Kollegen in einer Lounge gefeiert, so der Zürcher. In der Lounge daneben hätten acht bis neun Männer, die aus dem Kanton Bern kämen, viel Alkohol getrunken. Einer von ihnen habe beim Tanzen die Shisha aus seiner Lounge umgekippt, sagt der 29-Jährige. Das Glas sei zersprungen und Kohlestücken seien zu Boden gefallen. «Die Frauen hatten Angst, sich wegen ihrer offenen Schuhe die Füsse zu verbrennen», sagt er zum «Blick».

Berner warfen mit Flaschen

Die Situation eskalierte laut dem Zürcher, als einer von ihnen den Berner aufforderte, sich zu entschuldigen. Die Berner hätten seine Gruppe attackiert und mit Flaschen geworfen. Der 29-Jährige sagt zur Zeitung, dass ein Berner ihm mit einer grossen Wodkaflasche auf den Kopf schlagen wollte. Um sich zu verteidigen, habe er eine eine Deko-Shisha auf seinen Angreifer geworfen. Er betont, dass er ihn nicht im Gesicht treffen wollte. Trotz des Shisha-Wurfs sei der Berner auf ihn losgegangen. Die Security habe dann eingegriffen. Schwerverletzte habe es nicht gegeben.

Dass der Veranstalter nach der Schlägerei die Partyreihe Sundayz einstellt, bedauert der Zürcher. Man gewichte den Vorfall viel zu schwer. Es habe schon viel üblere Schlägereien in Zürcher Bars und Diskotheken gegeben.

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