07.03.2017 22:08

Model Chrissy Teigen«Ich nahm Antidepressiva – und es half»

Tagelang hat sie das Haus nicht mehr verlassen. In einem Artikel erzählt Model Chrissy Teigen von ihrer postnatalen Depression.

von
ysc
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Chrissy Teigen spaziert mit Töchterchen Luna im Februar 2017 durch Los Angeles. Die Geburt führte dazu, dass die 31-Jährige wochenlang an einer postnatalen Depression litt.

Chrissy Teigen spaziert mit Töchterchen Luna im Februar 2017 durch Los Angeles. Die Geburt führte dazu, dass die 31-Jährige wochenlang an einer postnatalen Depression litt.

WENN/Mwa/zoj
Im Interview mit der Zeitschrift «Glamour» sagte das Model unter anderem: «Ich schob es darauf, dass ich müde und möglicherweise aus meiner alten Rolle herausgewachsen war.» Danach ging Teigen zum Arzt, der ihr Antidepressiva verschrieb.

Im Interview mit der Zeitschrift «Glamour» sagte das Model unter anderem: «Ich schob es darauf, dass ich müde und möglicherweise aus meiner alten Rolle herausgewachsen war.» Danach ging Teigen zum Arzt, der ihr Antidepressiva verschrieb.

WENN/Mwa/zoj
Mittlerweile hat Chrissy das Schlimmste überstanden. Das freut auch Ehemann John Legend (38).

Mittlerweile hat Chrissy das Schlimmste überstanden. Das freut auch Ehemann John Legend (38).

AP/Jordan Strauss

Auf dem Laufsteg alle Blicke auf sich ziehen, die Nächte in angesagten Clubs durchfeiern, mit einem Nippelblitzer die Spalten in den Klatschmagazinen füllen. Das ist die fröhliche und wilde Seite von Model Chrissy Teigen.

Doch die 31-Jährige hat in den letzten Monaten auch ganz andere Gefühlslagen durchlebt. Traurigere. Tieftraurige sogar, wenn man ihren Artikel in der Zeitschrift «Glamour» liest. Eingetreten sind die Stimmungsschwankungen, nachdem im April 2016 Tochter Luna zur Welt gekommen war. Diagnose: postnatale Depression.

«Keinen Fuss mehr vor die Türe gesetzt»

«Ich konnte nicht verstehen, warum ich so unglücklich war», beschreibt Teigen ihre damalige Situation. Ab August verliess sie das Haus nur noch, wenn sie einen wichtigen Termin hatte. «Ich habe keinen Fuss mehr vor die Tür gesetzt.»

Wenn jemand von draussen hereinkam, so Teigen, fragte sie, wieso die Leute nass waren. «Hatte es geregnet? Woher sollte ich das wissen? Ich hatte alle Vorhänge zugezogen.» Ehemann John Legend (38) übernachtete neben ihr auf dem Sofa. Die Familie, vereint auf der Couch. Trotzdem fühlte sich Teigen wohl irgendwie einsam.

Teigen nahm Antidepressiva

Dann kam der Besuch beim Arzt – und mit ihm die Wende. «Ich habe angefangen, Antidepressiva zu nehmen – und es hat geholfen», schreibt die Frau, die nach der Grammy-Verleihung ihren Vollsuff auf Snapchat dokumentiert hat, weiter.

Und jetzt, fast ein Jahr nach der Geburt? Teigen geht es laut eigenen Angaben deutlich besser. «Ich habe gute und schlechte Tage. Aber die wirklich schlechten Tage sind vorbei.» Das Bett hat Chrissy längst wieder verlassen. Auf zu neuen Abenteuern.

Welche anderen Stars ebenfalls an einer Wochenbettdepression litten, sehen Sie in unserer Bildstrecke.

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