Aktualisiert 08.04.2020 17:06

Corona-Fragebogen

«Ich sehe eine Krise immer auch als Chance»

Heute mit Thomas Bickel, der seit Juni 2016 Leiter Sport, oder einfacher gesagt, Sportchef beim FC Zürich ist.

von
Eva Tedesco
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Anouk Vergé-Dépré, Beachvolleyball: «Ich habe vor allem Respekt davor, wen ich dann alles anstecken könnte.»

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Claude Diderich
Salomé Kora, Leichtathletik:«Vergesst in dieser schwierigen Zeit eure psychische Gesundheit nicht und tut euch selbst, so oft es geht, etwas Gutes.»

Salomé Kora, Leichtathletik:«Vergesst in dieser schwierigen Zeit eure psychische Gesundheit nicht und tut euch selbst, so oft es geht, etwas Gutes.»

FreshFocus/Claudio Thoma
Raoul Petretta, Fussball:«Mir bricht es das Herz, zu sehen, welch schwere Zeiten Italienerinnen und Italiener derzeit durchmachen.»

Raoul Petretta, Fussball:«Mir bricht es das Herz, zu sehen, welch schwere Zeiten Italienerinnen und Italiener derzeit durchmachen.»

epa/Katia Christodoulou

Wie sehr macht Ihnen das Coronavirus Angst?

Mir persönlich macht das Coronavirus Stand heute kaum Angst. Vielmehr Sorgen mache ich mir um die Risikogruppen und vor allem um meine Familie.

Welchen Einfluss hat die aktuelle Lage auf Ihren Alltag?

Es wirkt sich sehr stark aus. Die Folgen des Virus bringen den Alltag durcheinander.

Halten Sie sich an die Verordnungen des BAG?

Selbstverständlich, ich achte sehr darauf und bringe die nötige Selbstdisziplin auf.

Für welche Tätigkeiten gehen Sie noch aus dem Haus?

Für Arbeiten, die ich nicht von zu Hause aus erledigen kann. Daneben fürs Einkaufen und Joggen.

Wie verbringen Sie in diesen Tagen Ihre Freizeit?

Zurzeit lassen sich Dinge tun, für die man sich sonst keine oder wenig Zeit genommen hat, wie zum Beispiel Kochen oder Lesen.

Welche Corona-Challenge haben Sie bereits ausprobiert?

Da bin ich nicht auf dem neusten Stand, ich bewege mich nicht in den sozialen Medien.

Was fehlt Ihnen derzeit am meisten?

Bis jetzt noch nichts, das kommt wahrscheinlich erst noch.

Haben Sie wegen der Corona-Krise Existenzängste?

Klar, es betrifft auch mich direkt. Ich sehe eine Krise aber immer auch als eine Chance.

Wie schöpfen Sie in solchen Zeiten Zuversicht?

Ich verlasse mich auf die Regierung der Schweiz und unsere Werte.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn die Verbote aufgehoben werden?

Die Bewegungsfreiheit ist in der Schweiz nicht gänzlich eingeschränkt, die Versorgung ist garantiert. Im Moment geht es uns den Umständen entsprechend gut.

Welche Botschaft haben Sie an die Fans?

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC Zürich danken all jenen Menschen, die in Corona-Krisenzeiten mit am wichtigsten sind. Der Schutz von Menschenleben steht im Moment über allen anderen Interessen.

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