Ex-FCZ-Spieler Raffael: «Ich träume von Barcelona»
Aktualisiert

Ex-FCZ-Spieler Raffael«Ich träume von Barcelona»

Von Chiasso nach Berlin. Und noch weiter? In einem Interview mit dem «kicker» träumt Ex-FCZ-Spieler Raffael von Barcelona – weiss aber sehr genau, dass sein Weg dahin nur über seinen Trainer Favre führt.

«Ich weiss, dass ich ohne Favre Fussball spielen kann. Ich weiss nur nicht, wie gut.» Wer so was sagt, weiss, wem er seinen Erfolg zu verdanken hat. Bei Chiasso spielte der kleine Brasilianer, als er von Favre nach Zürich geholt wurde. Dort wurde er zwei Mal Meister, schoss 39 Tore in 77 Partien. Danach gehörte er mit von Bergen und Gämperle zur Zügeltruppe des Zürcher Clubs, welche dafür sorgte, dass sich Favre in der deutschen Hauptstadt nachhaltig einnisten konnte.

Favre als Vaterfigur

Raffael zeigt sich seinem Mentor gegenüber dankbar: «Favre ist fast wie ein Vater für mich. Ohne ihn wäre ich nicht nach Berlin gegangen, sondern hätte mich um die Offerten aus Florenz, Moskau und Dubai gekümmert.» Und auf die Frage nach Favres geheimnisvollem Erfolgsrezept antwortet Raffael kühl: «Das kennt nur er – im Fussball ist es doch so: Intelligenz schlägt Geld – im Scouting und auf dem Platz.»

Barça und der Bruder

Neben dem Meistertitel in Deutschland hofft Raffael vor allem auf zwei Dinge: Mit dem Bruder zu spielen oder für Barcelona auflaufen zu können. Auf seinen Bruder bei Sporting Lissabon angesprochen meint der Brasilianer: «Das ist ein Traum. Aber er will weg, er spielt dort zu selten. Und wenn er nach Brasilien geht, wird es erst mal nicht mit uns klappen.» Wie aber soll es mit dem Dribbelkünstler selber weitergehen? «Barça bleibt mein Ziel.» Hohe Ziele, doch die Bescheidenheit kehrt bei der Frage nach dem Favoriten für den deutschen Meistertitel gleich wieder zurück: «Die Bayern. Aber die anderen Klubs da oben sind auch stark.»

(tog)

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