Pop-Newcomerin Melday: «Ich verlasse hier gerade meine Komfortzone»

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Pop-Newcomerin Melday«Ich verlasse hier gerade meine Komfortzone»

Zur Veröffentlichung ihrer zweiten EP «All I Wanna Do Is Climb» stellte sich die Aargauer Musikerin Melday den Fragen der 20-Minuten-Radio-Hosts Moe und Freezy. 

von
Melanie Biedermann
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Die 24-jährige Melday meldet sich mit neuer Musik zurück.

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David Raschle
Mit ihrem frischen Zugang zum Pop mischt sie seit einigen Jahren die Schweizer Szene auf.

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Yannis Blättler
Bereits im Mai 2020 wählte SRF 3 die Aargauerin zum Best Talent des Monats.

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Yannis Blättler

Darum gehts

Melday, auf deiner EP gibt es einen Song mit dem Titel «Sweetest Crime». Worum geht es da?

Das ist einer meiner Lieblingssongs. Es geht ums Nachvorneschauen – oder eben ums Climben, das Klettern oder Aufsteigen. Eigentlich dreht sich die ganze EP um dieses Thema. Zudem geht es darum, vielleicht auch mal etwas zu riskieren und nicht immer in der Komfortzone zu bleiben. 

Wann hast du zum letzten Mal deine Komfortzone verlassen?

Tatsächlich erst gerade heute. 

Jetzt, in diesem Interview-Moment?

Ja, um ehrlich zu sein, ist das schon eine neue Situation für mich. 

(Einen anderen ungewohnten Tag erlebte Melday Anfang August während des Stars in Town Festival in Schaffhausen.) 

Wie lange machst du schon Musik?

Professionell seit knapp drei Jahren. «All I Wanna Do Is Climb» ist meine zweite EP. 

Und schon sitzt du mit Unterstützung eines Labels in einem Radiostudio. Du klingst auch schon sehr international. Ist es dein Ziel, im Ausland Fuss zu fassen? 

Natürlich.  

Ist das für dich selbstverständlich?

Das war von Anfang an die Idee. Es ist zwar nicht der Grund, warum ich englisch singe – das fühlte sich komischerweise am natürlichsten an –, aber ich dachte auch nie daran, deutsch oder schweizerdeutsch zu singen. Mein Bedürfnis dafür war nie wirklich da. 

Apropos Schweizerdeutsch: Bist du sicher, dass du nicht aus Zürich kommst? Dein Dialekt klingt sehr Zürcherisch.

Nein, nein. Ich bin Aargauerin.  

Sind deine Eltern aus Zürich?

Nein, ich weiss auch nicht, woher das kommt. Vermutlich habe ich mich unbewusst einfach ein bisschen angepasst. 

Lass uns das testen: Sagst du denn «e Frau» oder «en Frau»?

En Frau.  

Wie es mit Melday weitergeht? Freezy und Moe halten dich auf dem Laufenden. 

Die «Supreme Show» hörst du wochentags zwischen 15 und 19 Uhr live auf 20 Minuten Radio.

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Ella Mettler

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