ESC-Countdown: «Ich wäre extrem enttäuscht»
Aktualisiert

ESC-Countdown«Ich wäre extrem enttäuscht»

Vor dem entscheidenden Auftritt der Schweizer ESC-Hoffnung sprach 20 Minuten Online mit Anna Rossinelli über Ängste, Hoffnungen und die Chancen auf einen Finaleinzug.

von
Niklaus Riegg
Düsseldorf

Als Warm-up vor dem Eurovision-Halbfinale trat Anna Rossinelli zusammen mit ihrer Band an der ESC-Party der deutschen Delegation vor einem ausgewählten Publikum auf – darunter Stefanie Heinzmann, Sven Epiney und Konkurrentin Lena Meyer-Landrut. 20 Minuten Online sprach bei ihrem letzten Auftritt vor dem grossen Showdown mit der Baslerin.

20 Minuten Online: Wie fühlst du dich vor deinem grossen Auftritt?

Anna Rossinelli: Super! Die Bühne fühlt sich toll an. Alles sitzt, es kann nur gut gehen. Ich hoffe einfach, ich stolpere nicht.

Kannst du deinen eigenen Song nach all den Auftritten und Proben noch hören?

Klar! Wir haben den Song seit Anfang Jahr bestimmt schon 300 Mal gespielt. Aber ich liebe ihn immer noch.

Eure Konkurrenz ist hart. Was ist euer Geheimrezept?

Optisch haben wir etwas für die Männer und die Frauen dabei. Beim Singen fühle ich mich extrem sicher – und unser Song hebt sich von den anderen ab. Das könnte uns helfen.

Wie gross schätzt du die Chancen auf einen Finaleinzug ein?

Da musst du jemand anders fragen, ich selber kann es nicht einschätzen. Aber ich denke, wir haben das Zeug dazu. Und eines weiss ich: Wenn es nicht klappt, wäre ich extrem enttäuscht.

So schätzen Experten Anna Rossinellis Chancen ein

Sven Epiney: «Anna singt nach sieben Up-Tempo-Nummern, bei ihr kann das Publikum zum ersten Mal etwas durchatmen – und nach ihr geht es direkt in die Werbung. Das könnte helfen.»

Stefan Raab: «Sie ist ein charmantes Mädchen, hat einen eingängigen Song und ist eine tolle Sängerin.»

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