13.03.2017 19:56

Adrian Amstutz

«Ich war als Soldat ein Streber»

Armee-Kadermitglieder können künftig Leistungsnachweise erhalten. Politiker verraten, was in ihren Wehrdienst-Zeugnissen stehen würde.

von
bz

Die Wehrpflicht kommt bald nicht mehr nur dem Vaterland, sondern auch der beruflichen Karriere von Dienstleistenden zugute. Am Montagabend berichtete die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats, ihr sei versichert worden, dass künftig jedes Armee-Kadermitglied einen Leistungsnachweis und einen Nachweis über erworbene Führungs- und Organisationskompetenzen erhalte.

Mit der Begründung der Kommission, das Anliegen sei damit erfüllt, lehnte der Ständerat eine entsprechende Motion von FDP-Ständerat Andrea Caroni ab.

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Militärdienst

Caroni, damals noch Nationalrat, forderte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Militärdienst, dass Angehörige der Armee die Möglichkeit erhalten, für ihre geleisteten Dienste auf Wunsch ein Arbeitszeugnis zu verlangen. «Damit können militärische Leistungen nahtlos für die zivile Berufstätigkeit verwendet werden», schrieb er. Zivildienstleistende erhielten bereits ein Arbeitszeugnis und seien damit den Armeeangehörigen gegenüber bevorzugt.

Doch was würde im Arbeitszeugnis von Schweizer Politikern stehen, die Wehrdienst geleistet haben? Und welche sind ihre schönsten und schlimmsten Armee-Erfahrungen? Andrea Caroni sowie die Nationalräte Beat Flach (GLP), Alois Gmür (CVP) und Adrian Amstutz (SVP) haben es 20 Minuten in einem Video-Interview verraten.

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