Aktualisiert 14.03.2013 09:17

Steff La Cheffe«Ich war mit den Nerven am Ende»

Steff la Cheffe tourte bis zur Erschöpfung. Und meldet sich jetzt frischer denn je mit ihrem zweiten Album zurück.

von
Bettina Bendiner

«Bittersüessi Pille» schlug 2010 ein und hielt sich wacker in den Schweizer Charts. Drei Jahre später legt Steff la Cheffe nach. Am 26. April erscheint ihr zweites Album «Vögu zum Geburtstag». Wieso brauchte sie ganze drei Jahre? «Ich war immer auf Tour, habe Featurings gemacht. Die Zeit für Introspektion und das Texteschreiben hat mir schlicht gefehlt», sagt Steff zu 20 Minuten. Denn: 2010 änderte sich ihr Leben auf einen Schlag. Die Beatboxerin aus Bern war plötzlich ein Star.

«Der Erfolg hat mich total überrascht. Plötzlich gingen alle Pläne auf», so Steff. Doch die vielen Termine und Gigs trieben die heute 25-Jährige im Herbst 2010 an ihre Grenzen: «Vor einem Auftritt war ich mit den Nerven am Ende. Ich hatte einfach keine Energie mehr.»

Sperrzeiten, viel Schlaf und viele Längen im Hallenbad brachten sie zurück. «Ich musste lernen, auch einmal eine Pause zu machen.» Wie sich das musikalisch auswirkt? «Man hört meiner Stimme die vielen Live-Auftritte an. Sie ist tiefer und rauher geworden», sagt Steff. Manche würden ihr sagen, sie klinge erwachsener, reifer. «Doch was heisst schon erwachsen?» fragt sie sich.

Ihre Texte aus Teenie-Zeiten habe sie auf ihrem ersten Album vertont. «Die neuen Texte stammen aus meinem Leben jetzt.» Und das macht ihr grossen Spass. Ihr Opener vom neuen Album heisst «Maschine louft». So wie bei Steff – die ihr Glück noch immer nicht ganz fassen kann.

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