Roger Federer: «Ich war solid, schnell und konsequent»
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Roger Federer«Ich war solid, schnell und konsequent»

Mit einer Klasse, die ihresgleichen sucht, hat Roger Federer Jo-Wilfried Tsonga im Achtelfinal des Australian Open bezwungen. Dementsprechend zufrieden ist der Schweizer.

von
bte

Mit Jo-Wilfried Tsonga machte Federer am Montagmorgen kurzen Prozess. In knapp zwei Stunden fertigte der Baselbieter den Franzosen 6:3, 7:5, 6:4 ab. Besser hätte es für Federer kaum aufgehen können. «Ich bin wahnsinnig froh, wie es heute für mich gelaufen ist. Und das gegen einen tollen Spieler», sagte die Weltnummer 6 nach der Partie. Dass er sein Spiel «offensiv durchziehen konnte», war wichtig. Besonders sein Plan, am Netz erfolgreich zu sein, ging vollends auf. 37 Mal kam Federer ans Netz und gewann 86 Prozent dieser Punkte. «Ich wollte aggressiv spielen. Das klappte besser, als ich gedacht hatte.» Was Federer in dieser Partie so stark machte, weiss er selber: «Ich war solid, schnell, konsequent und hatte die richtige Einstellung.»

Am Mittwochmorgen Schweizer Zeit wird Federer im Viertelfinal auf Andy Murray treffen. Obwohl die Weltnummer 4 vor dem Schweizer klassiert ist, sieht Federer in der Partie keinen Favoriten. «Wir beide kommen mit einem guten Gefühl in diesen Match», erklärte «FedEx». Er freue sich ganz einfach auf ein gutes Spiel und hoffe, dass «wir einen ähnlichen Match spielen wie letztes Mal».

Tipps von Edberg sind willkommen

Vor einem Jahr hatte Murray Federer im Halbfinal des Australian Open nach einem hochspannenden Fünfsätzer aus dem Turnier gekegelt. Wenn am Mittwoch der Sieger anders lauten sollte als 2013, wäre Federers Welt perfekt. Die Tipps von Coach Stefan Edberg wird er auf jeden Fall in Anspruch nehmen. «Auch wenn er aus einer anderen Zeit kommt und die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachtet – von seiner Erfahrung kann man immer profitieren», erklärte der 32-jährige Tennisstar.

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