Brutale Winiger: «Ich weiss, dass ich morden könnte»
Aktualisiert

Brutale Winiger«Ich weiss, dass ich morden könnte»

In «One Way Trip 3D» ist Melanie Winiger zum ersten Mal als Killerin zu sehen. In Interview mit 20 Minuten Online erzählt sie, dass sie eigentlich eine echte Memme ist, wenn es um Horrorfilme geht.

von
Marlies Seifert

Melanie Winiger spricht über den Film «One Way Trip» und ihr letztes Projekt «Resturlaub» (Video: Mathieu Gilliand)

Frau Winiger, wie gruselig ist «One Way Trip 3D»?

Melanie Winiger: Es ist wirklich ein Horrorfilm. Ich sage allen, dass er nichts für schwache Nerven ist. Der Film ist wirklich grusig.

Haben Sie Ihre Freunde also schon vorgewarnt?

Meine Kollegen werden sich den Film nur schon anschauen, weil ich darin mitspiele. Aber ich finde das gut. Dann sind sie in Zukunft hoffentlich immer ganz lieb zu mir, weil sie wissen, was ihnen sonst blüht.

Hat es Ihnen davor gegraut, sich zum ersten Mal in der Rolle der Killerin zu sehen?

Ehrlich gesagt schon. Ich selber bin eine echte Memme und kann mir Horrorfilme kaum ansehen. Meistens hat man ja danach den Verfolgungswahn vor dem Mörder. Und wenn ich dann zwei Monate lang vor mir selber den Verfolgungswahn habe, wird es eine heikle Situation. (lacht)

Dann konnten Sie gar keine Filme zur Vorbereitung sehen?

Doch, aber ich habe jeweils nur eine halbe Stunde ausgehalten, meine Fantasie ist sehr visuell und ich steigere mich in Dinge hinein. An Schlaf ist dann nicht mehr zu denken. Zur Vorbereitung habe ich darum lieber die Biografien von Massenmördern studiert.

Wie versetzt man sich in die Rolle einer Killerin hinein?

Ich musste mich fragen, was mich zu solch brutalen Taten antreiben würde. Wenn jemand meinem Umfeld etwas antäte, könnte ich morden. Das weiss ich.

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