Aktualisiert 13.01.2014 14:22

Jackos Tagebuch«Ich werde nicht müde»

Er war der King of Pop und fühlte sich trotzdem nicht gross genug. Geheime Tagebücher zeigen nun die wirren Vorstellungen und grössenwahnsinnigen Ideen von Michael Jackson.

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Michael Jackson gilt ohne Frage als einer der grössten Entertainer aller Zeiten. Auch vier Jahre nach seinem Tod kennt praktisch jedes Kind seinen Namen. Damit gab sich der King of Pop allerdings nicht zufrieden. In einem seiner privaten Tagebücher plante er seine zweite Karriere als Filmstar.

«Wenn ich mich nicht auf Filme konzentriere – keine Unsterblichkeit», notierte Jacko nur wenige Monate vor seinem Tod. Er wolle «besser als Gene Kelly und Fred Astaire, der grösste aller Zeiten» sein, so die wirren Tagebücher, die «The New York Post» veröffentlichte.

Im Medikamentenrausch?

Der verstorbene King of Pop wollte zudem ein Broadway-Stück über sein Leben schreiben lassen. Sein Wunsch war es, als erster milliardenschwerer Sänger, Schauspieler und Regisseur in die Geschichte einzugehen – in Wahrheit hatte Jackson zum Zeitpunkt seines Todes einen riesigen Schuldenberg angehäuft.

Als die Notizen geschrieben wurden, war Michael Jackson allerdings längst abhängig von diversen Medikamenten. Es lässt sich somit nicht ausschliessen, dass die wirren Worte im Drogenrausch geschrieben wurden. Sein Leibarzt Conrad Murray wird im Tagebuch auch erwähnt: «Conrad muss jetzt praktizieren. Ich werde nicht müde», heisst es in den Notizen.

Die aufgetauchten Tagebücher sollen nun auch im Prozess gegen den Konzertveranstalter AEG verwendet werden. Jacksons Mutter Katherine und seine drei Kinder werfen dem Unternehmen vor, die Gesundheit und Sicherheit des Stars vernachlässigt zu haben.

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