Aktualisiert 13.01.2014 16:43

Roger Federer«Ich will in Melbourne etwas erreichen»

In der Nacht auf Dienstag startet Roger Federer gegen James Duckworth in die Australian Open. Der Maestro will in Down Under an alte Erfolge anknüpfen.

von
heg

Nach dem verkorksten Jahr 2013 will Roger Federer wieder für Furore sorgen. Seine Form stimmt vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres und sein Rücken bereitet ihm keine Sorgen, wie das in der letzten Saison oft der Fall war. «Mir geht es aus körperlicher Sicht endlich mal wieder gut. Ich habe seit Hamburg keine Rückenschmerzen mehr, das stimmt mich zuversichtlich. Ich fühle mich gut und habe Selbstvertrauen», so Federer vor dem Turnierbeginn.

Nach dem verlorenen Final in Brisbane gegen Lleyton Hewitt freut sich Federer, dass es nun mit dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres weitergeht. «Ich bin sehr glücklich, in Melbourne zu sein und will etwas erreichen.» Dass er wegen der schlechten Resultate von 2013 nur noch die Weltnummer 6 und deshalb nicht so hoch gesetzt ist wie üblich, stört ihn nicht. «Ich habe dieses Jahr definitiv weniger Druck und weniger zu verlieren. Ich bin nicht der Titelverteidiger oder ein grosser Favorit und kann deshalb befreit aufspielen.»

Happiger Weg in den Final

Federer in einer kleineren Rolle kann man sich kaum vorstellen. Vom Ranking her ist das zwar der Fall, dennoch will der 32-jährige Schweizer mit den Grossen mithalten. Die erste Hürde, James Duckworth aus Australien, sollte keine allzu hohe sein. Die beiden haben noch nie gegeneinander gespielt, die Sache auf dem Papier ist aber klar: Die Schweizer Weltnummer 6 trifft auf die ATP-Nummer 133.

Je länger das Turnier dauert, desto härter wird der Weg. Im Achtelfinal könnte Federer auf Jo-Wilfried Tsonga treffen, im Viertelfinal auf Andy Murray und im Halbfinal auf Rafael Nadal. Novak Djokovic wäre wohl der Finalgegner. «Es ist logisch, dass Nadal und Djokovic zu den Topfavoriten zählen. Ich habe aber das Gefühl, dass einige Top-10-Spieler sie auch schlagen können», sagt Federer. Vielleicht er selbst, wenn er an seine früheren Glanzzeiten anknüpfen kann.

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