Piero: «Ich will kein Opfer sein»
Aktualisiert

Piero«Ich will kein Opfer sein»

Piero Esteriore war mal oben – und stürzte bitter ab. Dieter Bohlens «Supertalent» sei seine «letzte Chance». Ob er sie packt? Das Casting zumindest lief super für den Basler Sänger.

von
Bettina Bendiner

Sylvie van der Vaart kullerten Tränchen über ihre Porzellanbäckchen, für Dieter Bohlen war Piero Esteriore (34) der bis jetzt «beste Sänger»: Bei «Das Super­talent» gabs am Samstag für den singenden Coiffeur aus Laufen BL zur Abwechslung lobende Worte statt Schelte. Musik in seinen Ohren – und ein Schrei nach Hilfe: «Ich habe mit der ­Musik sehr viel Geld verloren», gesteht Piero. Alles habe er in seine ­grosse Leidenschaft investiert. «Doch zurück kam nichts.» Das soll Dieter Bohlen richten: «Das ‹Supertalent› ist meine letzte Chance.» Die Vergangenheit will der Ex-«MusicStar»-Kandidat, Ex-«Big Brother»-­Bewohner und Ex-ESC-Sänger jetzt endgültig hinter sich lassen. «Ich blicke nach vorne und stehe zu meinen Fehlern. Ich will kein Opfer mehr sein», sagt Piero. Die Depressionen und vielen dunklen Stunden des Zweifels sollen künftig keinen Platz mehr in seinem Leben haben. Dabei wollte Piero doch gar nicht mehr in der Öffentlichkeit ­stehen. «Ich habe schon Angst. Ich bin schüchterner, zurück­haltender wie früher.» Unterstützung bekommt er von ­seiner Familie. Seine Denise und das ­gemeinsame Söhnchen Leandro Piero drücken Papa voller Stolz die Daumen. Mit Erfolg: Die erste Runde hat Esteriore mit dreimal «ja» von der Jury überstanden.

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