Pajtim Kasami: «Ich will wieder zurück in die Nati»

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Pajtim Kasami«Ich will wieder zurück in die Nati»

Pajtim Kasami feiert seinen Einstand beim FC Sion mit einem Tor und einer Vorlage. Trotz starker Leistung kann er die Niederlage der Walliser aber nicht abwenden.

von
E. Tedesco

Pajtim Kasami gibt beim 2:3 des FC Sion gegen GC mit einem Assist und einem Tor einen starken Einstand. (Video: 20 Minuten)

Nach vier Jahren und Stationen bei Fulham, Olympiakos Piräus und Nottingham Forest in der zweiten englischen Liga ist Pajtim Kasami zurück in der Super League. Der 12-fache Schweizer Internationale (2 Tore) hat sich dem FC Sion angeschlossen. Der 25-jährige Mittelfeldspieler soll bei Sion eine wichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen. Kasami spricht im Interview mit 20 Minuten über die Gründe seiner Rückkehr, seinen Formstand und seine Ziele.

Pajtim Kasami, wie beurteilen Sie Ihre Leistung mit einer Vorlage und einem Tor?

Pajtim Kasami: Besser kann es fast nicht gehen – ausser am Ende noch zu gewinnen, aber ich bin sicher noch nicht bei 100 Prozent. Es war der erste Einsatz seit langem, denn ich hatte bei Olympiakos grosse Probleme mit meiner Vertragsverlängerung und bin deshalb zu keinen Testspielen gekommen.

Probleme welcher Art?

Mein Vertrag in Athen lief noch ein Jahr und ich wollte nicht mehr verlängern.

Ist es deshalb zum Wechsel ins Wallis gekommen?

Christian Constantin hat sich vor zweieinhalb Monaten persönlich bei mir gemeldet und sich sehr um mich bemüht. Nachdem ich die Verlängerung abgelehnt habe, hat mich Constantin überzeugt und ich habe mich schliesslich für dieses Paket entschieden. Für mich ist wichtig, dass ich spiele, weil ich grosse Ziele habe.

Welche Ziele?

Ich will eine gute Saison spielen, denn mein grosses Ziel ist, wieder in die Nati zurückzukehren. Es ist WM im nächsten Sommer und ich will meine Karten ausspielen. Ich will keinem Trainer und auch sonst niemandem die Ausrede liefern, dass ich nicht spiele und nicht im Rhythmus bin.

Was haben Sie im Wallis für eine Mannschaft vorgefunden?

Ich denke, dass wir ein wenig Zeit brauchen, bis wir uns finden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Saison machen werden.

Im Frühjahr 2013 waren Sie leihweise ein halbes Jahr beim FC Luzern und haben sich mit sehr guten Leistungen in den Vordergrund gespielt. Darf man das diesmal auch wieder von Ihnen erwarten?

Ich brauche grosses Vertrauen vom Club und vom Trainer. Wenn ich das spüre, kann ich auch immer gute Sachen machen.

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