Aktualisiert 07.12.2010 20:00

DSDS

«Ich will zu den Menschen kommen»

Patrick Nuo will bei «Deutschland sucht den Superstar» der «beste Talentfischer» werden. Bevor es am 8. Januar losgeht, muss er viel Kritik einstecken.

von
Bettina Bendiner

Erstmals sind bei «DSDS» Schweizer dabei. Waren sie gut bei den Castings?

Patrick Nuo: Ich sage euch eins, die «kleinen Eidgenossen» müssen sich gar nicht verstecken.

Ex-Juror Bär Läsker degradierte dich zu «Bohlens Statist» und «DSDS»-Sieger Mark Medlock glaubt, du wirst ausgewechselt: Trifft dich das?

Wenn sie damit Aufmerksamkeit suchen, bitte schön. Mit so etwas verschwende ich meine Zeit nicht, ich konzentriere mich auf die Show. Und darauf, der beste Talentfischer zu werden.

Verstehst du dich gut mit Dieter Bohlen?

Er ist einer meiner Helden. Er ist für mich «Blue System», «Modern Talking» – ein Hero eben. In der Jury kommen wir uns nicht in die Quere. Er hat schliesslich auch ein paar Generationen mehr Erfahrung auf dem Buckel. Bei den meisten Kandidaten sind wir sowieso einer Meinung.

Nervt es dich, der Jury-Schönling zu sein?

Ich war dank meiner Musik erfolgreich. Mit meinen Liedern will ich ins Schlafzimmer, Wohnzimmer und Badezimmer der Menschen kommen. Natürlich gibt es Schablonen, wie man auszusehen hat. Ich hoffe, dass die Leute meine Musik mehr mögen als mein Aussehen.

Es war in letzter Zeit etwas still um dich, ist «DSDS» für dich eine Art Comeback?

«DSDS» ist das grösste Musik-Format der Welt. Das schadet meiner Karriere nicht. Ich mache es aber, weil ich als Juror ernst genommen werden möchte.

Bist du ein lieber Juror?

Ich schaue aufs Musikalische, Authentische. Ich darf meine Erfahrung weitergeben. Das hört nicht auf, wenn die Kameras aus sind. Ich spreche viel mit den Kandidaten.

Hören Sie sich die Musik von Patrick Nuo jetzt an auf https://www.20min.ch/soundshack/

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