Aktualisiert 04.01.2013 17:02

Todesschütze von Daillon

«Ich wollte ein Familienproblem lösen»

Der 33-jährige Walliser, der in Daillon drei Frauen getötet hat, wurde vom Staatsanwalt befragt. Ein Familienproblem sei der Auslöser seiner Bluttat gewesen, sagte er.

Der Schütze von Daillon VS ist von der Walliser Staatsanwaltschaft befragt worden. Er gab an, dass er mit der Bluttat ein langjähriges familiäres Problem regeln wollte. Der 33-Jährige besass mindestens vier Gewehre, eine Luftpistole und eine Schreckschusspistole.

Gegen den Schützen wird eine Untersuchung wegen Mordes, Totschlags, Gefährdung des Lebens anderer sowie wegen schwerer Körperverletzung eröffnet, wie die Walliser Staatsanwaltschaft am Freitagabend mitteilte.

«Ich dachte, es wäre ein Feuerwerk»

Ein Gutachten wird erstellt

In den kommenden Tagen wird ein psychiatrisches Gutachten zum 33-jährigen Walliser erstellt. Der Hintergrund der Bluttat, der Tagesablauf des Schützen und die Beziehung zu seinem Umfeld sowie den Opfern würden weiter abgeklärt, hielt die Staatsanwaltschaft fest. Dazu führe die Kantonspolizei weitere Befragungen durch.

Amoklauf im Wallis

Der Schütze besass zwei Karabiner, eine Jagdflinte, eine Schrotflinte, eine Luftpistole sowie eine Schreckschusspistole. Bei ihm wurden mehrere Dutzend Patronen, Ladebänder für Maschinengewehre, Dolche und Bajonette gefunden. Er schoss mit mindestens zwei Waffen und gab mehrere Dutzend Schüsse ab. (sda)

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