Depp über Trennung: «Ich wollte mich nicht aufs Trinken verlassen»
Aktualisiert

Depp über Trennung«Ich wollte mich nicht aufs Trinken verlassen»

In einem Interview mit dem Magazin «Rolling Stone» spricht Johnny Depp erstmals über seine Trennung von Vanessa Paradis. Die Kurzfassung: Es ist nicht einfach.

von
obi
Johnny: Indianer mit 50.

Johnny: Indianer mit 50.

Als Indianer Tonto im aktuellen Film «The Lone Ranger» posiert der eben 50 Jahre alt gewordene Johnny Depp auf dem Titelbild des neuen «Rolling Stone». Im dazugehörigen Interview äussert er sich aber auch erstmals zur Trennung von seiner langjährigen Lebenspartnerin Vanessa Paradis.

«Die letzten paar Jahre waren etwas holprig. Zum Teil auch eindeutig unangenehm - doch das liegt nun mal in der Natur eines Trennungsprozesses, nehme ich mal an, besonders wenn Kiddies involviert sind.»

Depp und Paradis, die nie heirateten, waren 14 Jahre zusammen. Sie verkündeten ihre Trennung im Juni 2012 und gaben bisher keine Auskunft darüber. Zusammen haben sie zwei Kinder, Lily Rose (14) und Jack (11).

«Beziehungen sind nun mal sehr schwierig», so Depp weiter, «besonders in der Branche, in der ich bin. Man ist ja konstant weg. Oder die Familie ist weg - und somit ist es hart. Es war nicht einfach für Vanessa. Es war nicht einfach für mich. Es war nicht einfach für die Kids. Und was den Verlauf unserer Beziehung angeht: Man spielt es aus, so lange es funktioniert. Und danach, egal was der Grund für das Ende dann auch sein mag, wird es nichts an der Tatsache ändern, dass man dieser Person für immer zugetan sein wird, da sie die Mutter deiner Kinder ist, man sie immer kennen wird und Teil deines Lebens sein wird eben wegen dieser Kids. Da kann man ja nur versuchen, das Beste daraus zu machen.»

«Was die Trennung per se betrifft, wollte ich keinesfalls mich aufs Trinken verlassen müssen, um die Sache einfacher zu machen oder den Schlag abzufedern. Das wäre tödlich gewesen. Ich fühlte, dass es meine Pflicht war, komplett klar zu sein während des Prozesses. Ich hatte etwas sehr Wichtiges, auf das ich mich konzentrieren konnte: Dafür zu schauen, dass meine Kids das Ganze einigermassen cool nehmen konnten.»

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