«Promi-Büssen»: «Ich wurde geschlagen und eingesperrt» – Elena Miras berichtet von Missbrauch

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«Promi-Büssen»«Ich wurde geschlagen und eingesperrt» – Elena Miras berichtet von Missbrauch

Die Reality-TV-Teilnehmerin bricht in der Prosieben-Show «Das grosse Promi-Büssen» in Tränen aus. Sie offenbart, dass sie in einer früheren Beziehung häusliche Gewalt erlebt habe.

von
Katrin Ofner
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Elena Miras war am Donnerstagabend bei «Das grosse Promi-Büssen» an der Reihe.

Elena Miras war am Donnerstagabend bei «Das grosse Promi-Büssen» an der Reihe.

Instagram/elena_miras
Dabei offenbarte sie, dass die Reality-TV-Show «Das Sommerhaus der Stars» sie zerstört habe. «Als ich das gesehen habe, habe ich mich für mich selber geschämt», gesteht die 30-Jährige.

Dabei offenbarte sie, dass die Reality-TV-Show «Das Sommerhaus der Stars» sie zerstört habe. «Als ich das gesehen habe, habe ich mich für mich selber geschämt», gesteht die 30-Jährige.

Instagram/elena_miras
In den sozialen Medien musste sie sich von Zuschauerinnen und Zuschauern anschliessend sogar anhören, dass sie eine schlechte Mutter sei. 

In den sozialen Medien musste sie sich von Zuschauerinnen und Zuschauern anschliessend sogar anhören, dass sie eine schlechte Mutter sei. 

Instagram/elena_miras

Darum gehts

  • In der vierten Ausgabe der Prosieben-Show «Das grosse Promi-Büssen» war Elena Miras an der Reihe.

  • Dabei gestand die 30-Jährige unter Tränen, von ihrem Ex-Freund «geschlagen, erniedrigt und eingesperrt» worden zu sein.

  • Zudem offenbarte sie, dass eine Zuschauerin oder ein Zuschauer nach ihrer Teilnahme an der Sendung «Sommerhaus der Stars» das Jugendamt alarmierte.

Am Donnerstag strahlte Prosieben die vierte Folge der Reality-TV-Show «Das grosse Promi-Büssen» mit Moderatorin Olivia Jones aus. Dabei mussten sich die teilnehmenden Stars erneut der sogenannten «Runde der Schande» stellen. Pro Runde kommen jeweils zwei Kandidatinnen und Kandidaten an die Reihe und werden von der 52-Jährigen mit ihren Skandalen und Negativschlagzeilen konfrontiert. Dieses Mal traf es die Zürcherin Elena Miras.

«Ich habe keine Angst davor. Ich weiss ja, was ich getan habe», gab sich die 30-Jährige zu Beginn entspannt. Und tatsächlich zeigte Elena anfangs noch keine Spur von Einsicht. Während Olivia Jones ihr den Spiegel vorhielt, musste sie nämlich ein paar Beleidigungen vorlesen, mit denen sie in anderen Reality-TV-Shows um sich geworfen hatte. Für Miras nicht schlimm: «Die denken doch eh alle, ich bin aggressiv», verteidigte sie sich.

Anschliessend schwenkte Jones das Gespräch auf Elenas Teilnahme am «Sommerhaus der Stars» im Jahr 2019. Dort sorgte sie mit ihren Ausrastern für Furore und scheinbar blieb dies nicht ohne emotionale Folgen. Denn plötzlich kullerten bei Miras die Tränen und sie gestand: «Das ‹Sommerhaus der Stars› ist für mich eine der schlimmsten Zeiten in meinem ganzen Leben. Als ich das gesehen habe, habe ich mich für mich selber geschämt. Ich habe das geguckt und gedacht: Was habe ich getan? Es hat mich kaputt gemacht. Ich hatte Selbstzweifel und habe gedacht: Bin ich wirklich so ein schlechter Mensch?»

Siehst du dir «Das grosse Promi-Büssen» an?

 «Ich musste beweisen, dass ich eine gute Mutter bin»

Von Zuschauerinnen und Zuschauern habe sie sich anhören müssen, dass sie keine gute Mutter sei, man sie einsperren müsse. Jemand habe sogar beim Jugendamt angerufen, erzählt Miras. «Für einige Monate musste ich denen dann beweisen, dass ich eine gute Mutter bin.» Olivia ist geschockt, möchte aber von der Schweizerin wissen, woher ihre ständige Wut kommt. 

«Ich war sieben Jahre in einer Beziehung, wo ich wie Dreck behandelt wurde. Ich wurde betrogen, geschlagen und erniedrigt. Ich wurde eingesperrt», offenbart Miras. Irgendwann habe sie allen Mut zusammengenommen und ihren Ex verlassen. Danach habe sie sich geschworen, sie werde «nie zulassen, dass jemand mich verletzt oder mir was sagt». Um welchen Ex-Freund es sich handelt, verriet Elena nicht. 

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

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