Bachelorette Zaklina: «Ich wurde in der Schule gemobbt»
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Bachelorette Zaklina«Ich wurde in der Schule gemobbt»

Seit heute Morgen kennt die Schweiz Zaklina Djuricic (29). Sie ist Kauffrau, Model und die neue Bachelorette.

von
Schimun Krausz

Zaklina, du bist Bachelorette. Was ist das für ein Gefühl?

Ich bin mega nervös und aufgeregt, aber freue mich auch.

Was sagt dein Freundeskreis dazu?

Einige mussten lachen und fragten: «Was, du machst das wirklich?» Aber sie finden es cool.

Wie hast du auf kritische Stimmen reagiert?

Ich habe gesagt, dass ich es mal auf mich zukommen lasse. Und ich vertraue darauf, dass man mich nicht ganz schlecht dastehen lässt.

Unterstützt dich deine Familie?

Meine Mutter unterstützt mich in allem, sie steht voll hinter mir.

Und dein Vater?

Mit dem habe ich keinen Kontakt, meine Eltern sind geschieden.

Als Bachelorette buhlen 19 Typen um deine Gunst – was war der bisherige Rekord an gleichzeitigen Verehrern?

Es gab schon mal vier, fünf Verehrer, von denen ich wusste, dass sie gleichzeitig interessiert waren.

Und was hast du dann gemacht?

Jaaa, was macht man dann? Die Leute kennenlernen und dann schauen, wo es am besten passt.

Und den anderen dann einen Korb geben?

Genau. Das Leben ist hart.

Wie viele ernsthafte Beziehungen hattest du bereits?

Nicht viele. Die erste war zwischen 16 und 18, danach kamen noch drei, es waren also insgesamt vier.

Immer mit Männern?

Ja (lacht).

Der TV-Sender 3+ schreibt, du hättest eine romantische Ader. Geht die übers Verteilen von Rosen hinaus?

Ich habe durchaus eine romantische Seite, aber die hält sich in Grenzen.

Wie zeigt sie sich denn?

Ich mache gerne mal ein feines Essen. So richtig mit Kerzen.

Was kochst du am liebsten?

Eigenkreationen (lacht). Ich koche gerne Thailändisch, nehme aber nie das Rezeptbuch hervor, sondern zaubere einfach etwas und das schmeckt dann auch.

Wie kamst du an den Job als Bachelorette?

Ich hatte schon mal mit dem Gedanken gespielt, als ich Frieda [Hodel, ihre Vorgängerin] kennenlernte, doch ich traute mich nie ganz. Und dann wurde ich angefragt.

Wegen Friedas Vitamin B?

Sie hat mich vorgeschlagen, ja. Und ich fand dann ganz spontan: «Ich mache das.» Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mir so eine kleine Veränderung gut tun würde.

Eine «kleine Veränderung», genau.

(Lacht) Okay, eine grosse Veränderung.

Was erhoffst du dir von der Teilnahme an dieser Show?

Ich hoffe, dass danach spannende Projekte auf mich zukommen. Ausserdem wollte ich ein Abenteuer erleben, vielleicht sogar die grosse Liebe finden ... und ich kann sagen: Ich habe mich verliebt.

Klingt nicht, als hättest du das erwartet.

Ich bin ein sehr realistischer Mensch, habe mir aber gesagt: «Wenn das passiert, wäre das der Hammer.» Die Hoffnung war zwar da, aber ich freute mich vor allem darauf, ein Abenteuer zu erleben.

Seid ihr noch zusammen?

Ja.

Die bisherigen Bachelors und die Bachelorette galten vor allem während der Sendungen als Deppen der Nation. Du wusstest das und hast trotzdem zugesagt.

Die Leute, die mich privat kennen, wissen, dass ich gerne mal ein Spässchen mache und den Clown spiele. Ich habe kein Problem damit, über mich selbst zu lachen.

Aber wenn die ganze Nation über einen lacht, ist das schon was anderes.

Ich weiss, wie Leute sein können, ich nehme das nicht allzu ernst.

Weisst du das vom Modeln her?

Nein, von früher. Ich wurde in der Schule gemobbt. Leute, die nichts Besseres zu tun haben, als über dich zu sprechen, denen fehlt irgendwie etwas im Leben. Und mir ist es lieber, wenn die Leute mit mir lachen, als dass sie mich stinklangweilig finden.

Weshalb wurdest du in der Schule gemobbt?

Weil ich immer die Grösste war und halt auch wegen der roten Haare.

Wenn es während der Ausstrahlung von «Die Bachelorette» mal zu viel des Spotts und der Häme wird, was machst du dann?

Sport. Ich gehe gerne joggen, um runterzukommen.

Die neue «Die Bachelorette»-Staffel mit Zaklina Djuricic läuft am 18. April beim Schweizer TV-Sender 3+ an.

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