Aktualisiert 14.06.2004 23:57

Idee für neues Cure-Werk entstand in der Schweiz

Eigentlich sollte «Bloodflowers» aus dem Jahr 2000 das letzte The-Cure-Album werden. Doch dann kam Robert Smith im Juli 2002 in die Schweiz – und entschied sich anders.

«Wenn ich mich heute darüber sprechen höre, wie unser neues Album ‹The Cure› zustande kam, tönt das alles recht surreal», sinniert Robert Smith (45). Der Kopf der legendären britischen Waveband wollte nämlich keine Cure-Platte mehr machen. «Nachdem wir mit dem 2000er-Werk ‹Bloodflowers› das dritte Kapitel der ‹Dark Trilogy› – zu der auch ‹Pornography› und ‹Disintegration› gehören – abgeschlossen hatten, dachte ich: Das ist es. Das ist das Ende der 25-jährigen Karriere von The Cure. Für mich und die anderen Bandmitglieder stand fest, dass mein nächstes Projekt ein Soloalbum sein würde», erinnert sich Smith.

Doch dann traf der Sänger im Juli 2002 am Paléo-Festival in Nyon den Cure-Fan Ross Robinson, Produzent von angesagten Hardcore-Bands wie Korn oder Slipknot. «Schon beim ersten Gespräch wusste ich, dass ich mit Ross arbeiten wollte», erzählt Smith. «Er weckte die alte Leidenschaft für The Cure, die tief in mir schlief, zu neuem Leben.»

Das Ergebnis der fruchtbaren Kooperation – The Cure arbeiteten zum allerersten Mal mit einem Produzenten – steht ab 28. Juni in den Läden. Live sind die Wave-Dinosaurier am Sonntag, 27. Juni am South-side-Festival in Neuhausen ob Eck in Deutschland zu sehen.

Simone Matthieu

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