Kampagne «Freie Bahn für Igel & Co - Igel lieben dieses kleine Viereck
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Kampagne «Freie Bahn für Igel & CoIgel lieben dieses kleine Viereck

«StadtWildTiere Luzern» will mit einer Kampagne aufmerksam machen auf Hindernisse für Igel in Quartieren und Gärten. Mittels Korridoren und Brücken sollen Igel Durchgangshilfen erhalten.

von
Astrid Winiker
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Ab einer Höhe von 20 Zentimetern wird ein Hindernis unüberwindbar für die Igel.

Ab einer Höhe von 20 Zentimetern wird ein Hindernis unüberwindbar für die Igel.

Igelzentrum Zürich
Mit einfachen Rampen oder Korridoren kann den Igeln geholfen werden, sich nicht in Sackgassen zu verlaufen.

Mit einfachen Rampen oder Korridoren kann den Igeln geholfen werden, sich nicht in Sackgassen zu verlaufen.

Igelzentrum Zürich
Zäune oder Mauern bilden unüberwindbare Hindernisse für Igel. «Luzern grünt» will den Menschen aufzeigen, wie man Gärten oder Quartiere wildtierfreundlicher gestalten kann.

Zäune oder Mauern bilden unüberwindbare Hindernisse für Igel. «Luzern grünt» will den Menschen aufzeigen, wie man Gärten oder Quartiere wildtierfreundlicher gestalten kann.

Stadtwildtiere.ch

Darum gehts

  • Immer wieder verlaufen sich Igel in Siedlungsgärten.

  • Um auf das Problem aufmerksam zu machen, lanciert das Projekt «StadtWildTiere Luzern» eine Kampagne.

  • Die Kampagne «Freie Bahn für Igel & Co» will, dass weniger Igel in Sackgassen wie Mauern oder Zäunen steckenbleiben.

  • Fachpersonen von «Luzern grünt» zeigen einem bei vereinbartem Termin, wie man Durchgangskorridore für Igel in seinem Garten bauen kann.

  • Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Schulklassen können ihr Areal auf Hindernisse für Igel untersuchen und so die Umgebung entdecken aus Sicht eines Igels.

Immer wieder verlaufen sich Igel in den Siedlungsgärten. Da sie Sackgassen nicht erkennen, kommen sie immer wieder zu unüberwindbaren Zäunen, Treppenabsätzen oder Mauern. Diese versperren den Igeln den Weg. Der Garten wird zum Irrgarten. Schon Hindernisse ab einer Höhe von 20 Zentimetern sind unüberwindbar. Um den Igeln zu helfen, lanciert das Projekt «StadtWildTiere Luzern» in diesem Jahr die Kampagne «Freie Bahn für Igel & Co». Ziel ist die bessere Vernetzung von Gärten.

Aus Sicht eines Igels die Umgebung entdecken

Es sollen möglichst viele auf dieses Thema sensibilisiert werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern. Jeder könne einen Beitrag leisten, den Igeln zu helfen, wie einen Korridor zu bauen. Fachpersonen von «Luzern grünt» wollen vor Ort erklären, wie Gärten wildtierfreundlicher gestaltet werden können. Auf ihrer Seite kann man Termine vereinbaren. Zusammen mit der Bevölkerung will man die Durchschlüpfe und Barrieren für Igel kartieren und so die Gebiete untersuchen. Auch Schulklassen können unter Anleitung von Igel-Expertinnen und -Experten ihr Schulareal oder Quartier untersuchen und Hindernisse für Igel ausfindig machen.

Im Spätsommer ist die Bevölkerung der Stadt Luzern dazu eingeladen, einen Abendspaziergang zu machen und ein Quartier aus Sicht eines Igels zu entdecken.

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