Versicherungs-Statistik: Ihr Vorname sagt, wie viele Unfälle Sie bauen
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Versicherungs-StatistikIhr Vorname sagt, wie viele Unfälle Sie bauen

Die AXA Winterthur hat die Schadendaten zu den zehn häufigsten Frauen- und Männernamen in der Schweiz untersucht und weiss nun, mit welchem Namen man eher einen Unfall baut.

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Schweizer mit dem Namen Maria oder Michael bauen laut der AXA Winterthur öfters Unfälle als andere.

Schweizer mit dem Namen Maria oder Michael bauen laut der AXA Winterthur öfters Unfälle als andere.

Melanie Duchene / eq Images / ax

Die Versicherungsfirma AXA Winterthur hat mit einem Augenzwinkern analysiert, wie sicher Schweizer unterwegs sind. Untersucht wurden die Schadendaten zu den zehn häufigsten Männer- und Frauennamen gemäss dem Bundesamt für Statistik, wie das «St. Galler Tagblatt» schreibt. Die Grundlage für die Analyse bilden Haft- und Kollisionsschäden von Personenwagen in den letzten fünf Jahren (2011 bis 2015).

Das Resultat der nicht ganz erst gemeinten Studie: Männer mit dem Namen Markus beherrschen ihr Auto. Lediglich 13,9 Prozent hatten im Schnitt innerhalb eines Jahres einen Haft- oder Kollisionsschaden zu verantworten. Am meisten Unfälle bauten Männer mit dem Namen Michael, gefolgt von Marco und Christian.

Maria, Maria

Der Grund für das verblüffende Resultat: das Alter. «Michael und Marco haben mit 39 und 40 Jahren aus den ausgewerteten Männernamen das tiefste Durchschnittsalter, das dürfte mit ein Grund für ihr schlechteres Abschneiden im Ranking sein», erklärt Thomas Lang, Leiter Motorfahrzeug-Services bei der AXA Winterthur. Jüngere Lenker würden nämlich tendenziell risikoreicher als ältere fahren. Dadurch würden die Jüngeren entsprechend mehr Schäden bauen.

Bei den Frauen fahren diejenigen mit dem Namen Ruth am sichersten. Innerhalb eines Jahres bauten im Schnitt lediglich 13,6 Prozent einen Unfall. Am meisten bauen Frauen mit den Namen Maria Unfälle, dicht gefolgt von Anna und Nicole. «Bei den ausgewerteten Frauennamen dürften neben dem Durchschnittsalter weitere Faktoren eine wichtige Rolle für das Ranking spielen, unter anderem die Herkunft», so Lang weiter.

Noah und Mia

Auch die Top-Namen des Jahres 2015, Mia und Noah, wurden untersucht. Beide weisen horrende Schadenfrequenzen auf. Bei Frauen mit dem Namen Mia sind es 30 Prozent, bei Männern mit den Namen Noah 17,5 Prozent.

AXA fügt aber hinzu, dass die Datengrundlage hier äusserst dünn sei. Dies ist gemäss der Versicherung auch kein Wunder. Denn die meisten Träger dieser Namen sind momentan noch eher am Steuer von Dreirädern als von Autos anzutreffen.

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