Aktualisiert 07.12.2010 15:40

Unvergessene Erfolge

Ihr zweites Zuhause ist der Wald

Simone Niggli-Luder gilt als beste Orientierungsläuferin aller Zeiten. Was die 32-jährige Bernerin anpackt, wird meist zu Gold.

von
Herbie Egli

Simone Niggli-Luders Zieleinlauf mit der Staffel an der OL-WM 2005 in Japan. (Video: Youtube)

Niggli-Luders Palmares liest sich, als wäre sie von einem anderen Stern. 17-fache Weltmeisterin, 7-fache Europameisterin, 7-fache Gesamtweltcupsiegerin und 27-fache Schweizermeisterin. 2003, 2005 und 2007 wurde die gebürtige Burgdorferin zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Vor allem im Jahr 2003 verblüffte Niggli-Luder. Bei der Heim-WM in Rapperswil-Jona gewann sie in allen Disziplinen – Sprint-, Mittel- und Langdistanz sowie Staffel – die Goldmedaille. Der Vorwurf des Heimvorteils machte die Runde. Doch die Bernerin zeigte zwei Jahre später an der WM in Japan, dass so etwas auch in der Fremde möglich ist. Niggli-Luder gewann wieder in allen vier Disziplinen Gold.

Der bewusste Abstecher nach Schweden

Für die WM 2004 im hohen Norden verliess die Bernerin sogar die Heimat Münsingen. Sie zog mit ihrem Mann Matthias für ein halbes Jahr nach Schweden, um sich optimal auf die Weltmeisterschaften vorbereiten zu können. Es funktionierte. Niggli-Luder kehrte mit einer Goldmedaille nach Hause. Das Ehepaar lebt heute mit der eineinhalbjährigen Tochter Malin in einem Eigenheim in Münsingen.

40 Jahre Sporthilfe

Die Stiftung Schweizer Sporthilfe hilft seit 40 Jahren Schweizer Talenten, ihren Traum vom Spitzensport zu verwirklichen. Zum Jubiläum setzen sich 40 Sportgrössen als Botschafter für den Nachwuchssport ein. 20 Minuten Online stellt bis Ende 2010 wöchentlich mit der Serie «Unvergessene Erfolge» einen dieser grossen Schweizer Sportler seit 1970 vor.

Wettbewerb

Gleichzeitig mit der Serie läuft auf Sporthilfe.ch wöchentlich ein Wettbewerb mit einer Frage zur vorgestellten Person.

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