13.10.2018 11:11

Schutzprogramm des Zoo Zürich

Illegal gehaltene Baby-Affen lernen klettern

Junge Orang-Utans, die illegal als Haustiere gehalten wurden, werden in einer Pflegestation auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

von
mon

Junge Orang-Utans klettern in einem Regenwald auf Sumatra auf Bäumen und tollen ausgelassen herum. Was im Video herzig aussieht, hat einen traurigen Hintergrund. Denn die Affen wurden noch vor kurzem illegal als Haustiere gehalten.

Nun leben die beschlagnahmten Jungtiere in einer Auffang- und Pflegestation des Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP. Der Zoo Zürich unterstützt zusammen mit der Stiftung Paneco dieses Projekt und hat Mitarbeiter für einen Besuch vor Ort geschickt.

Täglicher Ausflug in die Regenwaldschule

Nur etwa eine Autostunde von der Grossstadt Medan entfernt werden die geplagten Orang-Utans in der extra dafür eingerichteten Pflegestation auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet: «Dazu gehört auch der tägliche Ausflug in die Regenwaldschule», wie Rita Schlegel vom Kommunikationsteam des Zoos Zürich erklärt. «Die Tiere verbringen jeden Nachmittag eine Stunde dort.»

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In der Pflege- und Auffangstation in Sumatra gibt es auch das Babyhouse, wo die ganz jungen Orang-Utans leben.

In der Pflege- und Auffangstation in Sumatra gibt es auch das Babyhouse, wo die ganz jungen Orang-Utans leben.

Stiftung Paneco
In der Auffang- und Pflegestation des Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP leben die beschlagnahmten Jungtiere.

In der Auffang- und Pflegestation des Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP leben die beschlagnahmten Jungtiere.

Stiftung Paneco
Die Affen wurden noch vor kurzem illegal als Haustiere gehalten.

Die Affen wurden noch vor kurzem illegal als Haustiere gehalten.

Stiftung Paneco

Dabei lernen sie klettern, spielen und sich wie Orang-Utans in einer natürlichen Umgebung zu verhalten. Bis zu fünf Jahre bleiben die Jungtiere in der Station: «Danach werden sie in einem geschützten Wald wieder angesiedelt.»

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