Aktualisiert 27.07.2015 16:20

1. AugustIm Baselbiet darf doch mit Feuerwerk gefeiert werden

Händler und Hobby-Feuerwerker können aufatmen: Der Kantonale Krisenstab hat am Montag das Abbrennen von Feuerwerk am Nationalfeiertag unter Auflagen erlaubt.

von
lha
Feuerwerk über dem Rhein in Basel an der Bundesfeier vom 31. Juli 2014. (Archivbild)

Feuerwerk über dem Rhein in Basel an der Bundesfeier vom 31. Juli 2014. (Archivbild)

Die Niederschläge am Wochenende haben die Waldbrandgefahr im Kanton Baselland leicht entschärft. In Absprache mit Fachspezialisten hat der Kantonale Krisenstab beschlossen, dass Feuerwerk an den Bundesfeiern grundsätzlich gestattet ist, sofern ein Mindestabstand von 200 Metern zum Wald und sichtbaren Waldrändern eingehalten wird. Pyrotechnische Waren sollten aber nur auf festen, nicht brennbaren Flächen gezündet werden. Gleiches gilt auch für den Kanton Basel-Stadt.

Die Feuerwerksverkäufer in der Region können also aufatmen. Noch letzte Woche, als ein generelles Feuerverbot im öffentlichen Raum erlassen und ein Feuerwerksverbot für den 1. August in Aussicht gestellt wurde, beklagten Händler, dass sie happige Umsatzeinbussen erwarten. Gegenüber 20 Minuten sprach ein Aescher Unternehmer gar von einer existenzbedrohenden Massnahme.

Vorsicht beim Feuerwerkseinkauf im Ausland

Die Behörden weisen weiter auf die geltenden Einfuhrbestimmungen hin. So sind pro Person lediglich 2,5 Kilogramm Feuerwerkskörper erlaubt und am Boden knallende Feuerwerke grundsätzlich verboten. Dazu zählen unter anderem sogenannte Lady-Crackers, die länger als 22 Millimeter sind oder Knallteufel, die mehr als 2,5 Milligramm Sprengstoff enthalten. Die Grenzwache rät, sich vor dem Einkauf am Grenzübergang zu erkundigen.

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