Ralph Lauren: Im Big Apple gibts erste smarte Shopping-Spiegel

Aktualisiert

Ralph LaurenIm Big Apple gibts erste smarte Shopping-Spiegel

In einer New Yorker Ralph-Lauren-Boutique können sich Kunden neu per Touchscreen am Spiegel Kleider in anderen Farben oder Grössen in die Kabine bestellen.

von
lia

Bei Ralph Lauren in der 5th Avenue in New York können Kunden die neuen, interaktiven Spiegel bereits testen. <i>(Quelle: Vimeo/<a href="https://vimeo.com/141758597">The Oak Interactive Fitting Room</a>)</i>

Modegeschäfte leiden immer mehr unter der Konkurrenz aus dem Internet. Allein Schweizer Online- und Versandhandelsshops verzeichneten 2015 ein Umsatzwachstum von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Designer Ralph Lauren versucht gegenzusteuern – und bringt die Digitalisierung nun erstmals in einen seiner Shops.

Im Polo-Flagship-Store an der berühmten 5th Avenue in New York sind die Umkleidekabinen jetzt mit neuartigen interaktiven Spiegeln des Start-ups Oak Labs ausgestattet.

Lieferservice in die Kabine

Und so funktionierts: Die ausgewählten Kleider werden beim Betreten der Kabine erkannt und an den Spiegel projiziert. Via Touchscreen kann der Kunde Grössen und Farben auswählen, die Stücke mit anderen Kleidern kombinieren und sich weitere Modelle direkt in die Kabine bestellen.

Ausserdem können die Outfits per Knopfdruck in unterschiedlichem Licht betrachtet werden. Zur Auswahl steht zum Beispiel die Option «Club» – man will beim nächsten Ausgang im schummrigen Licht ja schliesslich immer noch blendend aussehen.

Auch Toshiba tüftelt an smarten Spiegeln

Ob sich das interaktive Shoppen auch in grösseren Kleidergeschäften durchsetzen könnte, scheint zweifelhaft. Schliesslich würde das lästige Anstehen vor den Kabinen mit der neuen Spielerei wohl nicht kürzer.

Diesem Problem möchte Toshiba mit seinen smarten Spiegeln entgegenwirken: Bereits Anfang des Jahres stellte der japanische Tech-Konzern ein Modell vor, der das An- und Ausziehen komplett überflüssig machen soll.

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