Aktualisiert

Fanshop-VergleichIm Einkaufstempel der Real-Jünger

Die Verhältnisse von Real Madrid und dem FC Zürich könnten unterschiedlicher nicht sein. Dies verdeutlicht ein Vergleich der Fanshops der beiden Vereine.

von
Herbie Egli
Madrid

Man wähnt sich im falschen Film, wenn man den Fanshop von Real Madrid im Bernabéu-Stadion betritt. Auf drei Stockwerken wird einem alles angepriesen, was mit dem Verein aus der spanischen Hauptstadt zu tun hat. Trikots sämtlicher Spieler wie Ronaldo oder Kaká, Schals, Wimpel und und und. Der Aficionado findet alles, was mit Fussball zu tun hat. Kinderwagen, Bratpfannen oder Gartenstühle in den Farben des Lieblingsklubs sucht er allerdings vergebens. Natürlich bietet der FCZ seinen Fans im Shop an der Löwenstrasse auch alles von seinem Verein an, aber die Lokalität und die Anzahl der Angestellten unterscheiden sich in jeglicher Hinsicht. Während in Zürich eine oder zwei Personen den Laden mit den wenigen Quadratmetern «schmeissen», wimmelt es auf den drei Stockwerken in Madrid nur so von Personal.

Erfolg lässt Kassen klingeln

Schon beim Eingang wird einem deutlich, in was für einen Fanshop man sich begibt. Auf mehreren Tafeln sind sämtliche Erfolge von Real Madrid verewigt. Neben den grossen Stars kurbeln diese den Fanartikelverkauf natürlich ebenfalls an. Gegenüber 20 Minuten Online wollte jedoch niemand Stellung nehmen, wie viel Umsatz der Fanshop in einem Jahr generiert. Nach dem Ronaldo-Transfer im Sommer rechnete die «SAZ» jedoch vor, dass alleine der Trikotverkauf des portugiesischen Superstars täglich 170 000 Euro in die Kasse spült. Diese Shirts sind auch nicht zu übersehen. Sie hängen reihenweise an Ständern und Bügeln. An der Kasse stehen die Leute sogar Schlange, um sich einen oder gleich mehrere Real-Artikel zu sichern. Das Geschäft läuft wie geschmiert.

Sicherheit wird gross geschrieben

Elektronische Schranken sorgen beim Ausgang dafür, dass niemand etwas ohne zu bezahlen mitnimmt. Gleich drei davon sind dort angebracht und daneben stehen ebensoviele Sicherheitsleute. Schliesslich herrscht emsiges Treiben. Auch bei jeder Umkleidekabine und in wenigen Metern Abstand im Laden drinnen schauen solche Personen zum Rechten. Videoaufnahmen oder Fotos sind aus Sicherheitsgründen jedenfalls streng verboten. Dies wurde dem 20-Minuten-Online-Redaktor vom Sicherheitsdienst freundlich mitgeteilt.

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