Im Fiat 500e auf der Suche nach dem besten Gelato
Waren auf Glace-Tour mit zwei rein elektrischen Fiat 500e: Redaktorin Isabelle Riederer und Redaktor Michael Lusk.

Waren auf Glace-Tour mit zwei rein elektrischen Fiat 500e: Redaktorin Isabelle Riederer und Redaktor Michael Lusk.

Isabelle Riederer, Michael Lusk 
Publiziert

AutotestIm Fiat 500e auf der Suche nach dem besten Gelato

Kaum ein Automodell verkörpert Dolce Vita so sehr wie der Fiat 500. Redaktorin Isabelle und Redaktor Michael haben sich darum mit zwei neuen, rein elektrischen Fiat 500e auf die Suche nach dem perfekten Gelato in Zürich gemacht.

von
Isabelle Riederer / A&W Verlag

Samstagmorgen, kurz vor Mittag, die Sonne brennt und selbst das Thermometer sehnt sich nach einer Abkühlung. Mit unseren zwei kleinen Elektroflitzern Fiat 500e stehen wir bereit, die Gelaterias der Stadt Zürich zu testen. Beide Kleinwagen sind mit einer Reichweite von bis zu 380 Kilometern bestens gerüstet und dank den kompakten Aussenmassen ist der Grossstadtdschungel für das knuffige Kultmobil kein Problem. Auf die Plätze, fertig, los! Redaktor Michael Lusk schnappt sich das weisse Cabrio mit blauem Dach, für Redaktorin Isabelle Riederer steht die Sonderedition Fiat 500 Red bereit. Die Aufgabe: Findet das perfekte Glace zum jeweiligen Elektroflitzer!

Süsses Früchtchen

Die erste Gelateria mit Namen Rosso Arancio beim Stauffacher ist schnell gefunden, auch dank dem modernen Infotainmentsystem Uconnect 5 samt Navigationssystem, DAB+-Radio, Android Auto und Apple Car Play. In der schmucken Gelateria wird italienische Glace-Kunst grossgeschrieben. Die Auswahl ist riesig – von Klassikern wie Vanille und Erdbeere über veganes Schokoladenglace bis hin zu exotischen Kreationen wie Dulce de Leche, Millefiori-Kuchen und salzigem Caramel ist alles dabei. Die passende Sorte zum roten Fiat 500e ist schnell gefunden. Das frische Johannisbeere-Glace passt perfekt zum tiefroten Lack der Fiat-Sonderedition zugunsten der RED-Organisation, einer globalen Organisation, die Gesundheitsnotfälle wie AIDS und COVID bekämpft.  Auch für den weissen Fiat 500e gibt es hier die passende Erfrischung in Form einer Waffel gefüllt mit Fior di Latte.

Mit genau so viel Liebe, wie im Rosso Arancio Glace gemacht wird, haben auch die Fiat-Designer den elektrifizierten Cinquecento erschaffen. Da wären zum Beispiel die subtile Silhouette der Turiner Skyline im Ablagefach des Armaturenbretts, in dem sich das kabellose Qi-Ladepad befindet, oder die elektrischen Türgriffe und die Entriegelungstasten im Innenraum.

Dolce Vita mit zwei brandneuen, rein elektrischen Fiat 500e. Die Herausforderung: Das perfekte Glace zum jeweiligen Auto finden.

Dolce Vita mit zwei brandneuen, rein elektrischen Fiat 500e. Die Herausforderung: Das perfekte Glace zum jeweiligen Auto finden.

Isabelle Riederer, Michael Lusk
Erste Station ist die Gelateria Rosso Arancio. Optisch passt der rote Flitzer ja schon mal zur Gelateria am Stauffacher in Zürich.

Erste Station ist die Gelateria Rosso Arancio. Optisch passt der rote Flitzer ja schon mal zur Gelateria am Stauffacher in Zürich.

Isabelle Riederer, Michael Lusk
Die Auswahl in der kleinen Gelateria ist grossartig. Redaktorin Isabelle Riederer schwankt zwischen den Sorbets Himbeere und Johannisbeere.

Die Auswahl in der kleinen Gelateria ist grossartig. Redaktorin Isabelle Riederer schwankt zwischen den Sorbets Himbeere und Johannisbeere.

Isabelle Riederer, Michael Lusk

Oben ohne durch die City

Auf gehts zur nächsten Verkostung. Im Doppelpack cruisen die beiden Auto-Redaktoren durch die Stadt. Michael ist unterdessen bereits oben ohne unterwegs. Per Knopfdruck lässt sich das Verdeck in wenigen Sekunden öffnen und schliessen. Jetzt fehlt nur noch die richtige Musik. Zusammen beschallen sie die Passanten mit dem Intro aus dem berühmten Fellini-Film «Amarcord» – nicht etwa aus dem Lautsprecher, sondern vom Auto selbst. Richtig, die Autos machen Musik – unter 30 km/h erklingt die Titelmelodie des Italo-Klassikers.

Beim Bruppacherplatz im Herzen Zürichs befindet sich die Gelateria die Berna. Die Gelateria hat Kultstatus und wird bei sommerlichen Temperaturen zum Genussmekka für Glace-Liebhaberinnen und -Liebhaber. So auch heute! Die Schlange ist lang und die Lust auf was Kühles gross. Darum entscheiden sich Isabelle und Michael für den nächsten cremigen Hotspot der Stadt. Mit ihren kleinen Elektro-Flitzer düsen sie Richtung Langstrasse. Während draussen die Temperaturen steigen, lassen sie sich von der Klimaanlage verwöhnen, der Reichweite tut dies keinen Abbruch. Und auch der typische Stop-and-go-Stadtverkehr ist den beiden Stromern willkommen. Durch das Rekuperieren lassen sich immer mal wieder ein paar Kilometer Reichweite dazugewinnen.

Sieg dank Einhorn-Häubchen

Die Gelateria Tellhof ist bereits in Sichtweise. Nur Milch, Rahm und frische Zutaten kommen hier in die typisch italienischen Gelati. Das Angebot reicht von fruchtigen Sorbets über ungewöhnliche Kreationen wie Gin-Glace bis hin zu Klassikern wie Pistazie und Vanille. Der junge Herr hinter der Theke schlägt Michael passend zu seinem weissen Cabrio mit blauen Verdeck ein Limonen-Sorbet mit einem blauen Einhorn-Glace-Häubchen vor – gekauft! Da kann Isabelle mit ihrem Cassis-Glace nicht mithalten, auch wenn es geschmacklich hervorragend ist. Dieser Sieg geht an Micheal und seine Glace-Kreation der Gelateria Tellhof.

Nach so viel Glace wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt für eine Pizza oder eine hausgemachte Pasta. Reichweite haben die beiden mit mehr als 330 km noch genug. Damit würden sie es sogar bis nach Milano schaffen und falls es doch einen Ladestopp braucht, wären ihre Fiats dank Schnelllademöglichkeit in einer halben Stunde wieder bei 80 Prozent Reichweite. 

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