Rebstein SG: Schwierige Löscharbeiten und Hitze setzen den Feuerwehrleuten zu
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Rebstein SGSchwierige Löscharbeiten und Hitze setzen den Feuerwehrleuten zu

Im Industriegebiet von Rebstein sind zwei Gebäude vollständig ausgebrannt. Die Flammen in Gleisnähe beeinträchtigten auch den Bahnverkehr. Auch am späten Abend war der Brand noch nicht vollständig unter Kontrolle.  

von
Dominik Fischer

Im Industriegebiet von Rebstein SG sind zwei Gebäude vollständig niedergebrannt.

20min/News-Scout

Darum gehts

In einem Industriegebäude in Rebstein SG ist am Dienstag gegen 18 Uhr ein Grossbrand ausgebrochen. Der Brand weitete sich auf ein zweites Gebäude aus. Die Feuerwehr, Polizei und Rettung waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Gemäss dem Polizeisprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, sprang der Brand auf ein zweites Industriegebäude über. «Es brennt lichterloh», so Krüsi.

Sachschaden in Millionenhöhe

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen und einem Staatsanwalt waren mehrere Feuerwehren aus dem Rheintal mit über 100 Angehörigen und rund 20 Fahrzeugen vor Ort, schreibt die St. Galler Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Brand niemand verletzt, der Sachschaden ist jedoch enorm und «geht in die Millionenhöhe». 

Beide Gebäude brannten vollständig aus. In den Gebäuden befanden sich mehrere Firmen und eine Wohnung auch zahlreiche Autos und Wohnwägen fielen den Flammen zum Opfer. 

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Im Industriegebiet von Rebstein ist ein Grossbrand ausgebrochen. 

Im Industriegebiet von Rebstein ist ein Grossbrand ausgebrochen. 

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Die Feuerwehr hat es mit einem schwierigen Löscheinsatz zu tun. 

Die Feuerwehr hat es mit einem schwierigen Löscheinsatz zu tun. 

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Nachdem zunächst ein Gebäude im Vollbrand stand, ist er auf ein zweites Industriegebäude übergesprungen. 

Nachdem zunächst ein Gebäude im Vollbrand stand, ist er auf ein zweites Industriegebäude übergesprungen. 

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Die Hitze macht den Feuerwehrleuten zusätzlich zu schaffen

Die Löscharbeiten gestalten sich für die aufgebotenen Feuerwehren schwierig, wie die Kantonspolizei schreibt. Das sonst schon heisse Wetter und der Grossbrand setzen den Feuerwehrleuten zu. Mehrere Feuerwehrleute mussten sich durch Samariter betreuen lassen. Eine medizinische Weiterversorgung war jedoch nicht nötig.

Die Brandursache ist noch unklar, die Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St. Gallen wurden mit der Brandursachenermittlung beauftragt. Jedoch konnten die niedergebrannten Gebäude noch nicht betreten werden, da der Brand auch gegen 10 Uhr abends noch nicht vollständig unter Kontrolle war und es nach wie vor eine starke Rauchentwicklung gab. Die Feuerwehr bewacht die Gebäude durch die Nacht hindurch weiterhin. 

Brand beeinträchtigte auch den Bahnverkehr

Da sich die brennenden Gebäude in Gleisnähe befanden, war zudem der Bahnverkehr beeinträchtigt. Die Linien IR13, S2 und S4 waren betroffen, es kam zu Verspätungen und Zugausfällen. schrieb die SBB. 

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