Im nächsten Jahr bekommt die Aidshilfe mehr Arbeit
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Im nächsten Jahr bekommt die Aidshilfe mehr Arbeit

Der Luzerner Regierungsrat hat der Aidshilfe grünes Licht gegeben, ab 2007 vermehrt an den Schulen der Oberstufe Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Lehrer wirds freuen.

Einige Klassen würden leider viel zu wenig über Aids hören, sagte Marlies Michel, Geschäftsleiterin der Aidshilfe Luzern.

Diese Aussage lässt Katrin Birchler, die stellvertretende Chefin des Amts für Volksschulbildung, so nicht gelten: «Es ist Pflicht, dass die Schüler der Oberstufe im Kanton Luzern über HIV und Aids unterrichtet werden müssen.» Diese Lektionen erteilten die Lebenskundelehrer oder es werde eine Fachperson zugezogen. «Bis jetzt hatte die Aidshilfe aber zu wenig Kapazität, um der Nachfrage der Lehrerschaft nachzukommen», so Birchler weiter.

Die Situation soll sich aber ab Januar 2007 verbessern. Bereits Anfang November hat der Luzerner Regierungsrat der Aidshilfe den Rücken gestärkt, so dass vermehrt Fachpersonen über HIV und Aids an den Schulen informieren können. Dies freut die Lehrer: Denn im Kontrollbericht fürs Schuljahr 05/06 hatten sich fast alle Lehrer Unterstützung gewünscht für die Aids-Aufklärung.

Daniela Gigor

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