Im Test: Powermac G5 – schnellster Apple der Welt
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Im Test: Powermac G5 – schnellster Apple der Welt

Auf der 20-Minuten-Redaktion herrschte während einer Woche Weihnachten: Sie durfte Apples neustes Flagschiff – den Powermac G5 Dual – testen.

Schon beim Auspacken begannen die Augen zu glänzen: Erstmals stand ein Powermac G5 Dual in der Redaktion und schimmerte in kühlem Alu-Finish. Angekündigt worden war die Maschine als «schnellster Personalcomputer der Welt».

In der Tat: Der Powermac zeigte sich schon beim Aufstarten von seiner kraftvollen Seite. OS X 10.3. war blitzschnell geladen und wartete kurz darauf auf Action. Kein Wunder: Die zwei Prozessoren werkeln mit je zwei Gigaherz und bedienen sich – erstmalig – der 64-Bit-Technologie. So können sie acht Gigabyte-Speicher verwalten, ohne auf den langsameren virtuellen Speicher der Festplatte zurückgreifen zu müssen. Berechnungen führt der Mac so bis zu 40 Mal schneller aus.

Im Test brillierte er denn auch mit grossen Files. Komplexe Photoshop-Filter etwa, bekannt für ihren Leistungshunger, wandte der Mac bei einem 300 MB grossen Bild bemerkenswert schnell an. Wer Computer aber vor allem fürs Briefeschreiben einsetzt, wird dazu kaum einen dieser Boliden brauchen: Hier rechnet Apples Flaggschiff nicht besser als ein schneller PC.

Die glänzenden Augen strahlten noch mehr beim Blick ins Innere: Dieses ist im gleichen Alufinish wie das Äussere gehalten – die Einzelkomponenten sind qualitativ hervorragend verarbeitet und so schön angeordnet, dass man die Kiste am liebsten offen laufen lassen würde. Auch hier hat Apple vorgedacht: Das Innere lässt sich statt mit der Aluseite mit einer durchsichtigen Plastikwand schützen.

Einzig der Preis des Kraftprotzes schmerzt: Die getestete Ausführung kostet 4499 Franken.

Jan Graber

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