Aktualisiert 10.04.2014 09:55

ÖVIm Thurgau wird das Bahnangebot ausgebaut

Das Bahnangebot im Thurgau soll ab 2019 erweitert werden. Dafür sind hohe Investitionen in die Bahninfrastruktur nötig.

von
jeh
Eine S-Bahn in Romanshorn. © Foto Thurbo

Eine S-Bahn in Romanshorn. © Foto Thurbo

Im Thurgau werden 260 Millionen Franken in den Ausbau der Bahninfrastruktur investiert. Ab 2019 sollen kürzere Fahrzeiten, schlankere Anschlüsse und ein dichterer Fahrplan entstehen. Das teilte das Departement für Inneres und Volkswirtschaft am Donnerstag mit.

Verbessertes Angebot

Der allergrösste Teil dieser Investitionen übernimmt der Bund, wie es im Communiqué der Thurgauer Staatskanzlei heisst. Lediglich zwei Millionen Franken gehen auf die Rechnung des Kantons Thurgau. Ab 2019 sollen sich die Fahrzeiten der Schnellzüge zwischen Romanshorn und Zürich und zwischen Kreuzlingen und Zürich um drei bis sechs Minuten verkürzen. Schlanker werden dann auch die Anschlüssen zwischen den Schnellzügen und den Linien der S-Bahn. Alle S-Bahnen sollen von 6 bis 24 Uhr im Halbstundentakt verkehren. Den Schienenverkehrsplanern der vier Bahnunternehmen SBB, Thurbo, Südostbahn (SOB) und Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) schwebt auch eine schnelle S-Bahn auf der Strecke Romanshorn-Amriswil-Weinfelden vor.

Halbstundentakt nach Kreuzlingen

Zwei bis drei Jahre später soll auch auf der Linie Konstanz-Kreuzlingen-Weinfelden (S44) eine schnelle S-Bahn eingeführt werden; damit wären alle kantonalen Zentren im Halbstundentakt ans schweizerische Fernverkehrsnetz angeschlossen.Für eine schnelle S44 sind zusätzliche Investitionen notwendig im Umfang von rund 70 Millionen Franken, wie es im Communiqué heisst. Die Finanzierung neuer Perrons in Weinfelden und Kreuzlingen ist noch nicht gesichert; ein entsprechendes Gesuch liegt beim Bundesamt für Verkehr.

(jeh/sda)

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